Wechseljahre: Herz & Gefäße

Kann sich die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden mit Hormonpräparaten negativ auf Herz und Gefäße auswirken? Mit welchen Risiken ist bei der Anwendung von Hormonpräparaten im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden auf Herz und Gefäße zu rechnen? Wodurch können Herz und Gefäß-Beeinträchtigungen bei einer Hormonbehandlung im Zusammenhang mit Wechseljahresbeschwerden verursacht werden? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Warum ist der Östrogenmangel in den Wechseljahren gefährlich für das Herz?

Das ist umstritten. Es ist noch nicht einmal klar, ob die Ausgangsthese stimmt. Ob also der Östrogenmangel in den Wechseljahren tatsächlich die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Das galt lange Zeit als unumstößliche Wahrheit, wurde aber kürzlich durch neue Studienergebnisse ernsthaft in Frage gestellt .

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Warum bekommen Frauen ab dem Klimakterium häufiger Herzinfarkte und Schlaganfälle?

Bis vor kurzem glaubte man, das läge am Schutz durch Östrogen. Doch in einer aktuellen Studie (2011) zeigte sich, dass die höhere Herzinfarktrate nach der Menopause wohl schlicht und ergreifend ein Alterseffekt ist und nichts mit dem Östrogenabfall zu tun hat. Im übrigen erhöht eine Hormonersatztherapie in den Wechseljahren sogar die Gefahr für Herzinfarkt und Schlaganfall.

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Wie häufig entwickelt sich nach den Wechseljahren ein Bluthochdruck?

Bluthochdruck ist eine der häufigsten Folgen der hormonellen Umstellung im Laufe der Wechseljahre. Mehr als die Hälfte der Frauen entwickeln in den ersten beiden Jahren nach der Menopause einen erhöhten Blutdruck.

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Steigt mit den Wechseljahren das Thromboserisiko?

Ja, die sich verändernde Hormonlage in den Wechseljahren macht Frauen anfälliger für Thrombosen und die mögliche Folge einer Lungenembolie.

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