Blasenschwäche nach Gebärmutter-Entfernung: Hängen die Beschwerden mit der Operation zusammen?

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen der chirurgischen Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) und der Entstehung oder auch der Verstärkung von bereits vor dem Eingriff bestehender Blasenschwäche.

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Vermutet wird, dass durch die Abtrennung der Gebärmutter vom Beckenboden sich auch das Stützgewebe der Harnröhre und der Blase verändert und in der Folge der Schließmuskel der Blase nicht mehr optimal arbeitet.

Zum Hintergrund: Nach einer Gebärmutterentfernung kommt es bei relativ vielen Frauen - zumindest zeitweise - zu unkontrolliertem Harnabgang (Harninkontinenz). Dazu kommt es vor allem, wenn plötzlich der Druck im Bauchraum zunimmt, beispielsweise beim Husten, Lachen oder beim Heben schwerer Gegenstände. Diese Form von Blasenschwäche nennt man im medizinisch „Belastungsinkontinenz“ oder auch „Stressinkontinenz“.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).
Kommentare (2)
Inkontinent durch Gebärmutterentfernung
2 Montag, den 10. Dezember 2018 um 09:48 Uhr
Donaubauer Gabriele
2010 musste die Gebärmutter und der Hals entfernt werden. Anfangs war ich Teilinkontinent. Mittlerweile, ob bei Husten oder kleinen Anstrengungen, verliere ich Urin. Ich bin 46 Jahre, und meine Lebensqualität leidet erheblich. Denn ich kann es nicht halten. Sobald die Blase etwas gefüllt ist heißt es: Lauf - und das sehr schnell.
Blasenschwäche nach total OP
1 Mittwoch, den 24. Oktober 2018 um 06:35 Uhr
Alexandra Keim
Ich spüre meine Blase nicht mehr. Seit ich die OP im Juni hatte kann ich nicht mal husten oder lachen, ohne dass da was raus läuft. Was kann ich dagegen tun? Am schlimmsten ist es, wenn es warm ist.
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