Aus welchen Gründen wird Frauen in den Wechseljahren die Gebärmutter entfernt?

Mit den Wechseljahren hat die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) prinzipiell nichts zu tun. Zu den Gründen, die diesen Eingriff notwendig machen können, gehören jedoch viele Erkrankungen, die bei über 50-Jährigen und demnach während und nach dem Klimakterium häufiger vorkommen als bei jüngeren Frauen.

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Dazu zählen:

  • Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom)
  • gutartige Tumoren der Gebärmutter, beispielsweise Myome, wenn sie Komplikationen wie etwa starke Schmerzen oder schwere Regelblutungen verursachen
  • wenn sich Gewebe der Gebärmutterschleimhaut in anderen Organen des Bauchraums ausbreitet (Endometriose), und diese Erkrankung schwere Komplikationen verursacht, z.B. starke Verwachsungen oder Entzündungen
  • Gebärmuttersenkung (Uterusprolaps), bei der die Gebärmutter ihre Position stark verändert, in extremen Fällen der Muttermund aus der Scheide heraustritt

Völlig unabhängig vom Alter der Frau kann eine Hysterektomie zu erwägen sein bei:

  • wiederkehrenden schweren Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe), sofern die Frau keinen Kinderwunsch mehr hat
  • extrem starken Regelblutungen, die sich durch andere Behandlungsmethoden nicht reduzieren lassen, oder auch bedrohliche Blutungen infolge eines Risses (Ruptur) der Gebärmutter bei einer Geburt
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