Was ist eine Hysterektomie? Und woher kommt dieser Begriff?

Unter einer Hysterektomie versteht man die operative Entfernung der Gebärmutter. Je nachdem, wegen welcher Erkrankung der Eingriff vorgenommen wird, kann eine teilweise oder komplette Entfernung der Gebärmutter sinnvoll sein.

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Die Hysterektomie kann durch die Scheide (vaginale Operation), über einen Schnitt durch die Bauchdecke (Laparotomie) oder per Bauchspiegelung (Laparoskopie) erfolgen.

Der medizinische Fachausdruck „Hysterektomie“ kommt aus dem Griechischem (Hystera = Gebärmutter, Ektomie = herausschneiden). Dieser Name beruht darauf, dass in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Gebärmutter bei Frauen entfernt wurde, mit dem Ziel, ihre Hysterie zu kurieren. Denn damals nahmen Mediziner an, dass diese „Frauenkrankheit“ auf Probleme in der Gebärmutter zurückgeht.

Der Begriff ist noch heute in der Medizin gängig. Dies ist beachtlich, zumal die Operation – in Analogie zu anderen chirurgischen Verfahren – auch „Uterektomie“ (Uterus = Gebärmutter, Ektomie = Entfernung) heißen könnte.

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