Scheidentrockenheit und wiederholt Infektionen: Welche Unterwäsche soll ich tragen?

Frauen, die mehrfach eine Genitalinfektion hatten, sollten besonders darauf achten, was sie „darunter“ anziehen! Frauenärzte empfehlen gemeinhin, Unterwäsche aus Baumwolle zu tragen.

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Nach Modellen aus Baumwolle, die nicht aussehen wie aus Großmutters Zeiten, muss man mittlerweile im Handel gezielt suchen. Fündig wird man beispielsweise bei der Fa. Mey. Belohnt wird die Mühe der Suche durch das angenehme Tragegefühl und die Möglichkeit, die Wäsche heiß (60-90 Grad) zu waschen, was wiederum der Hygiene zugute kommt.

Eher ungünstig: String-Tangas & Synthetik

String-Tangas stehen im Ruf, als Keimfähren zu dienen. Beim Bewegen kann der Stoffstreifen Bakterien und Pilze aus der Analregion in Richtung Scheide transportieren und so Infektionen Vorschub leisten. Reibt der String gar die Po-Ritze oder die Scheide wund, sind Krankheitserregern Tür und Tor geöffnet.

Unterwäsche aus synthetischen Fasern fördert zwar das Schwitzen, transportiert Feuchtigkeit aber kaum ab. Als Folge stauen sich Wärme und Nässe und bieten Pilzsporen & Co. ein ideales Klima.

Eine ähnlich feuchtwarme Atmosphäre lösen übrigens Slipeinlagen aus, besonders solche, die mit einer Kunststoff-Folie beschichtet sind. Deshalb: Einlagen ohne Folie wählen, oder gleich ganz auf sie verzichten.

Autorin: Anna Haugg

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