Stimmungstiefs, Depression & Wechseljahre

Was tun gegen eine depressive Verstimmung in den Wechseljahren? Hat das überhaupt miteinander zu tun? Darum geht es in diesem Kapitel.

Sind Depressionen in den Wechseljahren wirklich häufiger?

Nein. Zu Depressionen kommt es in den Wechseljahren nicht häufiger als in anderen Lebensspannen. Und auch im Geschlechter-Vergleich zeigen sich keine Unterschiede: Frauen zwischen 45 und 65 Jahren sind nicht öfter depressiv verstimmt als Männer im gleichen Alter.

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Gibt es ein pflanzliches Mittel gegen Stimmungstiefs in den Wechseljahren?

Ja. Und wenn Sie nur unter leichten depressiven Verstimmungen leiden, sollten Sie es auch zunächst lieber mit pflanzlicher Medizin versuchen. Mit "leicht" ist gemeint, dass Sie schon noch in der Lage sind, Ihren Alltag halbwegs zu durchleben.

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Stimmungstief Wechseljahre: Kann mir mein Frauenarzt Johanniskraut verschreiben?

Ja. Extrakte aus Johanniskraut können vom Arzt verschrieben werden und werden dann in der Regel auch von der Krankenkasse übernommen bzw. von privaten Krankenversicherungen erstattet. Voraussetzung ist, dass das verordnete Johanniskraut-Präparat mindestens 300 mg Extrakt pro Tablette enthält.

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Hat Johanniskraut Nebenwirkungen?

In der Regel nicht. Allerdings kann unter Einnahme von Johanniskraut-Extrakten die Lichtempfindlichkeit der Haut steigen.

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Wie lange dauert es, bis Johanniskraut die Stimmung verbessert?

Johanniskraut wird als pflanzliches und gut verträgliches Arzneimittel relativ häufig bei depressiven Verstimmungen verschrieben – auch in den Wechseljahren. Die Wirkung von Johanniskraut ist nachgewiesen, allerdings müssen Sie in der Regel etwas Geduld aufbringen, bis Sie einen Effekt spüren.

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Was ist bei gleichzeitiger Einnahme von Johanniskraut und anderen Arzneimitteln zu beachten?

Johanniskraut selbst ist im allgemeinen sehr gut verträglich und hat kaum Nebenwirkungen – bis auf eine Zunahme der Lichtempfindlichkeit der Haut. Das pflanzliche Arzneimittel kann aber negativen Einfluss auf die Wirksamkeit anderer Medikamente haben. Johanniskraut kann nämlich bei gleichzeitiger Einnahme den Wirkspiegel anderer Medikamente im Blut senken.

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Johanniskraut gegen Depressionen: Darf ich dann noch Marcumar oder ähnliche Blutverdünner einnehmen?

Ja, das dürfen Sie, aber Sie müssen den Effekt der Blutverdünner-Therapie dann genauer überwachen als sonst üblich. Denn Johanniskraut-Präparate können die Wirkung von Cumarinen (z.B. Marcumar®) gegen zu dickes Blut abschwächen. Besonders bei höheren Dosierungen von Johanniskraut kann dieser hemmende Effekt auf die Gerinnungshemmer auftreten.

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Welche Schüssler-Salze werden gegen depressive Verstimmungen empfohlen?

Soweit Sie Anhänger der Schüssler-Salze sind oder es mal probieren wollen (schulmedizinisch ist die Behandlung nicht anerkannt, weil unbewiesen), gilt es bei der Auswahl der Salze immer, die individuellen Besonderheiten zu beachten.

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