Kalte Duschen gegen Hitzewallungen – ist das sinnvoll?

Schon Pfarrer Kneipp empfahl, bei Hitzewallungen regelmäßig Wechselduschen oder Wechselgüsse zu machen. In der Naturheilkunde wird diese Maßnahme auch häufig angeraten.

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Eine kalte Dusche löst einen Temperaturreiz aus, der besonders intensiv ist, wenn man das Wasser im Schwall über den Körper rinnen lässt. Solche Temperaturreize trainieren die Gefäße und können dadurch die Wärmeregulation verbessern, was sich günstig auf Hitzewallungen auswirkt.

Wichtig ist aber: Das Wasser sollte richtig kalt sein! Denn wenn es lauwarm ist, entsteht kein ausreichender Reiz. Außerdem sollte man kaltes Wasser nur wenige Sekunden anwenden. Danach muss zu spüren sein, dass sich die Haut wieder erwärmt. Wer danach fröstelt, hat sich dem kalten Wasser zu lange ausgesetzt!

Autorin: Anna Haugg, M.A.

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