Was kann ich selbst tun, um Hitzewallungen besser zu überstehen?

Die einfachsten Selbsthilfemaßnahmen bei Hitzewellen und Schweißausbrüchen:

Unsere 10 wichtigsten Tipps für die Wechseljahre

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  • Kleiden Sie sich wie eine Zwiebel, tragen Sie also mehrere Teile übereinander, so dass Sie bei Bedarf mehrere Kleiderschichten ablegen können. Naturtextilien sind günstiger als synthetische Stoffe, da sie Schweiß und Gerüche besser aufnehmen.
  • Sehr angenehm ist während eines Hitzeschubs ein kühler Luftzug. Selbst verschaffen kann sich den, wer sich mit einer Zeitung oder ähnlichem Luft zufächelt. Mit einem Fächer lässt sich diese Abkühlung noch einfacher, effektiver und eleganter verschaffen.
  • Erfrischungstücher (beispielsweise mit Zitronen- und/oder Pfefferminzaroma) helfen, sich nach einer Hitzewallung rasch wieder frisch zu fühlen.
  • Wer nachts von Schweißausbrüchen überrascht wird, kommt mitunter – wie bei der Kleidung – auch im Bett mit mehreren Schichten besser zurecht. Besonders angenehm ist dann Bettwäsche aus Leinen, Baumwolle oder Seide. Ein großes Badehandtuch als Unterlage erspart einem, das verschwitzte Laken nachts wechseln zu müssen.

Henne oder Ei

Ganz interessant: Eine ganze Reihe weiterer Symptome, die man als Frau ab 45 instinktiv den Wechseljahren zuschreibt – etwa Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen sowie Konzentrations- und Erinnerungsstörungen –, haben nur indirekt damit zu tun. Untersuchungen haben nämlich gezeigt, dass diese vermeintlichen Wechseljahres-Symptome signifikant häufiger auftreten, wenn auch starke Hitzewallungen auftreten. Hier stellt sich also die Henne-oder-Ei- oder zumindest die Kausalitäts-Frage: Hat man Kopfschmerzen, Schlafstörungen und schlechte Laune wegen der Hormonumstellung oder nur, weil die Scheißausbrüche so nerven?

Autorin: Anna Haugg, M.A.

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