Kann man Haarausfall infolge erhöhten Haarwechsels (chronisch telogenes Effluvium, CTE) behandeln?

Kommt es infolge des ausgeprägteren Haarwechsels (chronisch telogenes Effluvium = CTE) tatsächlich zu sichtbarer Ausdünnung der Kopfbehaarung – und das lässt sich gemeinhin nur durch sorgfältige medizinische Fotodokumentation feststellen – können alle Therapeutika wirksam sein, die auch bei erblich-hormonellem Haarausfall helfen.

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Zur Verfügung steht beispielsweise 17-alpha-Estradiol-Lösung (etwa Ell-Cranell-alpha, Pantostin® Lösung), das rezeptfrei in Apotheken erhältlich ist. Man trägt von dem Mittel einmal täglich drei Milliliter auf die Kopfhaut auf und massiert es unter leicht kreisenden Bewegungen ein. Haarpflegemaßnahmen (Waschen, Fönen, Tönen) können in der üblichen Art und Weise erfolgen.

Weitere Alternativen

Speziell zur Behandlung von CTE bei Frauen zugelassen ist die ebenfalls rezeptfrei erhältliche, zweiprozentige Minoxidil-Lösung (beispielsweise Regaine® Frauen, Sanosop®-LX 2%). Die Lösung sollte man jeweils morgens und abends auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut auftragen.

Primär ist das Ziel einer solchen Behandlung, das Fortschreiten des Haarausfalls zu stoppen. Bei manchen Frauen kommt es sogar zu einer Verdichtung der Haare.

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Autorin: Anna Haugg

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