Welche Beschwerden in den Wechseljahren sind am häufigsten?

Wenn Beschwerden in den Wechseljahren auftreten (etwa 30% aller Frauen bleiben so gut wie beschwerdefrei), sind es nicht etwa die körperlichen Symptome wie Schweißausbrüche, die ganz oben auf der Beschwerde-Liste rangieren. Auf Platz 1 stehen vielmehr Nervosität und Reizbarkeit.

Typische Wechseljahresbeschwerden (Häufigkeit unter denjenigen Frauen, die Beschwerden haben):

  • Reizbarkeit, Nervosität, innere Anspannung, Aggressivität (90%)
  • Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit: körperliche und geistige Erschöpfung, allgemeine Leistungsminderung, Gedächtnisminderung, Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit (80%)
  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche (70%)
  • Verstimmungen: Mutlosigkeit, Traurigkeit, Weinerlichkeit, Antriebslosigkeit, Stimmungsschwankungen (70%)
  • Gewichtszunahme (60%)
  • Schlafstörungen: Einschlafstörungen, Durchschlafstörungen, zu frühes Aufwachen (50%)
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen (50%)
  • Verstopfung (40%)
  • Herzbeschwerden, z.B. Herzklopfen, Herzrasen, Herzstolpern, Herzbeklemmungen (40%)

Weitere häufigere Beschwerden:

  • Schwindel
  • Ängstlichkeit (innere Unruhe, Panik)
  • trockene Schleimhäute (u.a. trockene Scheide
  • Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, sexuelle Unlust

Noch ein Tipp dazu

Typische Wechseljahresbeschwerden wie Lustlosigkeit oder Reizbarkeit bessern sich, wenn Sie sich vollwertig ernähren und auf Ihre Vitalstoff-Zufuhr achten. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang gern einen Gesundheitssaft, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist und der zudem noch die Essgelüste minimiert. Ein Löffel pro Tag deckt alle wichtigen Vitalstoffe (Vitamine, auch Vitamin D gegen Osteoporose, Mineralstoffe, etc.) ab, eine Flasche reicht damit für etwa 50 Tage.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (3)
Prämenopause
3 Sonntag, den 10. Juli 2016 um 06:14 Uhr
Shanti
Guten Tag ☺
seit Oktober ist es in mir diffus. Körperlich wie auch psychisch. Ich habe weniger Energie, bin nicht mehr sehr belastbar und mein Zyklus hat sich verändert. Kürzere Zeit zwischen meiner Periode, der kürzeste Abstand war 14 Tage und dann auch mal wieder länger 30 Tage.
Am meisten ängstigt mich mein Brustdruck. Das macht mich ganz kirre. Manchmal habe ich es tagelang, dann wieder ein paar Tage Pause. Nachts nie. Bin komplett internistisch durchgecheckt. Meine Ärztin sagt, es ist nicht organisches. Mir macht es Angst und manchmal Panik. Wer kennt das?
Llg
Klimakterium
2 Dienstag, den 09. Dezember 2014 um 11:36 Uhr
Sibylle Ungeduld
Liebe Frauen, ich gehe seit ca. 6 Jahren durch das Klimakterium, ich kenne vor allem die Symptome Hitzewallungen, Depressivität, Stimmungsschwankungen, Haarausfall und Gewichtszunahme. Das, was mir am meisten geholfen hat und noch immer hilft, die Symptome auszuhalten und sie zu lindern, ist die Klassische Homöopathie bzw. eine solche konstitutionelle Behandlung durch meine Ärztin. Kann ich nur wärmstens empfehlen! Alles Gute, Frauen!!!
Wechseljahre
1 Donnerstag, den 13. November 2014 um 12:03 Uhr
Babette Seckel
Ich fuehle mich ständig depressiv im Gegensatz zu der Zeit vor den Wechsel-Jahren. Da hatte ich ab und zu depressive Phasen, welche auch von selbst verschwanden. Will wieder heiterer werden.
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