Ist die Wirksamkeit von pflanzlichen Arzneien gegen Wechseljahrsbeschwerden wissenschaftlich untersucht worden?

Zwar gibt es mit Phytopharmaka in aller Regel keine großen Studien mit zigtausenden Teilnehmerinnen, wie das heutzutage beispielsweise für die Zulassung von Arzneimitteln erforderlich ist. Allerdings gibt es – neben den oftmals langjährigen Erfahrungen – eine große Anzahl von kleineren Untersuchungen.

Unsere 10 wichtigsten Tipps für die Wechseljahre

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Eine kleine Auswahl:

  • Eine Kombination von Traubensilberkerze und Johanniskraut zeigte in einer randomisierten plazebokontrollierten Studie eine statistisch signifikante Verbesserung sowohl der depressiven Symptomatik als auch sonstiger klimakterischer Beschwerden.
  • Diverse kleinere Studien belegten, dass sich klimakterische Beschwerden bessern durch Extrakte aus Rhapontikrharbarber, Hopfen, Salbei, dem thailändischen Heilkraut Pueraria mirifica, einem Extrakt der Kiefernborke oder durch ein Präparat, das Extrakte aus mehreren dieser Pflanzen enthielt.
  • Extrakte aus dem Wurzelstock der Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosa) zählen zu den Phytopharmaka, die sehr viele Frauen einnehmen und deren Wirkung vergleichsweise umfassend untersucht wurde. In wissenschaftlichen Studien fanden sich häufig „gute Ansprechraten“ – das heißt, die erhoffte Wirkung machte sich bei relativ vielen Frauen bemerkbar.


Autorin: Anna Haugg, M.A.

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