Wechseljahre: Formen der Hormontherapie

Sind Hormonpflaster in den Wechseljahren weniger gefährlich als Hormontabletten? Wie viel Östrogen darf enthalten sein? Und worauf kommt es bei der Hormontherapie gegen Hitzewallungen & Co sonst noch an? Darum geht es in diesem Kapitel.

Wie findet man die passende Hormondosis?

„So hoch dosiert wie nötig, so niedrig dosiert wie möglich“ ist die Devise, mit der es die optimale Dosierung zu finden gilt. In der Praxis heißt das: Mitunter dauert es zu Beginn der Behandlung eine Zeit lang, bis die richtige Dosierung gefunden ist.

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Tablette, Pflaster, Nasenspray: Was sind Vor- und Nachteile der verschiedenen Formen einer Hormontherapie?

   

Sind reine Östrogenpräparate besser als Kombinationspräparate (Östrogen und Gestagen)?

Zunächst einmal kommen Hormonpräparate, die nur Östrogen enthalten, nur für Frauen in Betracht, denen die Gebärmutter entfernt wurde. Für alle anderen ist das Risiko, unter der Behandlung mit Östrogenmonopräparaten Gebärmutterkrebs zu bekommen erhöht.

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Was versteht man unter einer „sequentiellen Hormontherapie“?

Eine sequentielle Hormontherapie lehnt sich an die hormonellen Veränderungen des natürlichen weiblichen Zyklus' an. In der ersten Hälfte des Zyklus’ (10 Tage) werden ausschließlich Östrogene verabreicht, in der zweiten Hälfte (10 bis 12 Tage) zusätzlich auch ein Gestagen.

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Für welche Frauen kommt eine sequentielle Hormontherapie infrage?

Wechseljahresbeschwerden werden durch eine sequentielle Hormongabe in aller Regel deutlich gelindert, verschwinden mitunter ganz. Außerdem stellt die Behandlung den normalen Regelzyklus wieder her.

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Was ist eine „kontinuierlich kombinierte Hormontherapie“?

Kontinuierlich kombiniert heißt, dass die Hormontabletten für den gesamten Einnahmezyklus von 28 Tagen (kontinuierlich) die gleiche Menge an Östrogen und Gestagen (kombiniert) enthalten.

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Östrogenspritze: Was sind die Vorteile, wo liegen die Nachteile?

Die Hormonspritze appliziert der Arzt/die Ärztin etwa alle vier Wochen in den Muskel (Gesäß oder Oberarm). Im Unterhautfettgewebe entsteht ein Hormondepot, aus dem kontinuierlich geringe Mengen an Östrogen abgegeben werden.

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Für welche Frauen kommt eine kontinuierlich kombinierte Gabe von Hormonen infrage?

Da unter einer kontinuierlichen Applikation von Östrogen und Gestagen keine Monatsblutungen einsetzen, wird dieses Therapieschema meist Frauen in der Postmenopause (wenn ein Jahr lang keine Blutung mehr eingesetzt hat) empfohlen.

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Was ist verestertes Östrogen?

Veresterte Östrogene spielen vor allem in den USA eine wichtige Rolle, werden inzwischen aber auch in Deutschland eingesetzt. Die synthetisierten Präparate enthalten vor allem Östron (75-85%) und Equilin (6-15 %) als Sulfate.

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