Wechseljahre: Hormontherapie und Krebsrisiko

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, von Hormontabletten in den Wechseljahren Krebs zu bekommen? Ist das Risiko auch bei Hormonpflastern erhöht? Oder bei Präparaten ohne Östrogen-Anteil? Um das Thema Hormontherapie und Krebs geht es in diesem Kapitel.

Kann man von einer Hormontherapie Krebs bekommen?

Nach derzeitigem Wissensstand lässt sich nicht eindeutig beurteilen, ob Hormonbehandlungen während der Wechseljahre Krebserkrankungen verursachen können! In bestimmten Konstellationen wurde eine leichte Risikoerhöhung für bestimmte Tumoren wie Brustkrebs in jedem Fall nachgewiesen.

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Bringt es Vorteile, eine Hormontherapie in den Wechseljahren so früh wie möglich zu beginnen?

Zunächst stellt sich natürlich die Frage, ob Sie überhaupt Hormone einnehmen wollen. Was den Beginn der Behandlung betrifft, scheint zu gelten: Lieber später als früher!

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Was bedeutet die Einnahme von Hormonpräparaten in den Wechseljahren für das Brustkrebsrisiko?

Es gilt für viele Experten mittlerweile als bewiesen, dass die langjährige Einnahme von Hormonpräparaten zur Linderung von Wechseljahres-Beschwerden das Brustkrebsrisiko erhöht. Dabei sind reine Östrogentabletten weniger gefährlich als die sehr viel häufiger eingesetzten Kombinationspräparate mit Östrogenen und Gestagenen (beides weibliche Geschlechtshormone).

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Ist eine Hormonersatztherapie nach überstandenem Brustkrebs möglich?

Möglich schon, aber nicht empfehlenswert. Da die Hormone gegen Wechseljahresbeschwerden das Wachstum bestimmter Brustkrebsarten fördern können, wird Frauen nach einer Brustkrebserkrankung von einer Hormonbehandlung abgeraten.

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Kann eine Hormontherapie im Klimakterium Brustkrebs auslösen?

Bislang ist nicht eindeutig klar, ob eine Hormonbehandlung gegen Wechseljahresbeschwerden Brustkrebs verursachen kann, oder ob die Hormone lediglich das Wachstum eines Tumors fördern können. Aber ein Zusammenhang besteht in jedem Fall.

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Erhöhen Hormonpräparate in den Wechseljahren das Risiko, Eierstockkrebs zu bekommen?

Nach einer kürzlich veröffentlichten großen Studie ja, allerdings nur geringfügig. Von 8.000 Frauen, die während ihrer Wechseljahre Hormonpräparate einnehmen, erkrankt demnach eine mehr an Eierstockkrebs als es ohne Hormoneinnahme der Fall gewesen wäre.

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Erhöht eine Hormontherapie das Risiko, Gebärmutterkrebs zu bekommen?

Die alleinige Einnahme von Östrogenen während der Wechseljahre steigert das Risiko für eine bösartige Veränderung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) deutlich.

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Schützt eine Hormontherapie in den Wechseljahren wirklich vor Darmkrebs?

Dass Frauen, die Hormone während der Wechseljahre einnehmen, seltener an Darmkrebs erkranken als Frauen ohne Hormonbehandlung, wurde in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen beobachtet. Am deutlichsten zeigt sich dieser Effekt nach einer Kombinationsbehandlung von Östrogen und Progestin.

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Ist eine Hormonbehandlung von Wechseljahresbeschwerden nach überstandenem Eierstockkrebs gefährlich?

Nach einer überstandenen Krebserkrankung der Eierstöcke (Ovarialkarzinom) wird Ihr behandelnder Arzt den Nutzen und die Risiken einer Hormontherapie gegen klimakterische Beschwerden gründlich abwägen.

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Ist eine Hormonersatztherapie nach Gebärmutterschleimhautkrebs gefährlich?

Bei einer bösartigen Veränderung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumkarzinom) werden meist die Gebärmutter, die Eileiter und die Eierstöcke operativ entfernt. Das hat auch Auswirkungen auf den Hormonspiegel.

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Myom in der Gebärmutter: Sollte man die Hormontherapie beenden?

Myome sind gutartige Geschwulste in der Muskulatur der Gebärmutter, die sehr häufig vorkommen. Da ihr Wachstum vom Östrogenspiegel abhängig ist, muss eine Hormontherapie der Wechseljahresbeschwerden neu überdacht werden.

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