Schützt eine Hormontherapie tatsächlich vor Osteoporose?

Eine Hormonbehandlung während der Wechseljahre kann verhindern, dass die Knochen poröser werden. Vor allem bei Frauen, die bereits eine Osteoporose haben, hilft eine Hormonbehandlung die Knochen zu stabilisieren.

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Verringern lässt sich dadurch nachweislich die Zahl von Brüchen der Rückenwirbel (Wirbelfrakturen). Aber dieser Effekt hält nur so lange an, wie die Hormone eingenommen werden. Das heißt: Sobald man die Hormontherapie absetzt, verliert sich die schützende Wirkung.

Allerdings gibt es diverse andere Behandlungsformen zur Osteoporosevorbeugung und –therapie, über die Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem Internisten beraten lassen sollten. Eine Hormontherapie zum Schutz vor Osteoporose ist demnach meist nur dann zu erwägen, wenn andere der heutzutage verfügbaren Arzneimittel – beispielsweise wegen Unverträglichkeiten – nicht eingesetzt werden können.

Wissen sollten Sie auch: Körperliche Aktivität und kalziumreiche Ernährung, eventuell auch die Einnahme von Kalzium plus Vitamin D in Form von Tabletten verringern den Verlust an Knochendichte ebenfalls wirksam.

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Osteoporose finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Osteoporose

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