Lindert eine Hormontherapie eine depressive Stimmung in den Wechseljahren?

Grundsätzlich ist eine Östrogen- beziehungsweise eine Östrogen-Gestagen-Therapie nicht geeignet und somit nicht angebracht, um depressive Symptome zu behandeln.

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Allerdings können psychische Störungen eine Folge körperlicher Störungen sein, d.h. eine depressive Stimmungslage kann z.B. aus Schlafstörungen resultieren; und diese sind mitunter wiederum eine Folge von Wechseljahressymptomen.

Wenn also Müdigkeit, Reizbarkeit, Nervosität und/oder depressive Verstimmung Folge sind von gestörtem Schlaf durch Hitzewallungen und Schweißausbrüche, können depressive Verstimmungen durch eine Hormontherapie gelindert werden.

Wichtig ist aber zu bedenken: Bei einer echten Depression bewirken Hormone gar nichts! Es kann im Gegenteil sogar gefährlich werden, wenn man auf die antidepressive Wirkung durch Hormone wartet und dabei eine wirksame Therapie versäumt.

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Depression finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Depression

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