Wie wirkt Narofem bei Wechseljahresbeschwerden?

Narofem enthält eine speziell ausgewählte Kombination pflanzlicher Wirkstoffe, die verschiedene positive Effekte während der Wechseljahre bewirken können. Einige der Inhaltsstoffe stärken den Körper und das Immunsystem insgesamt. Andere wirken ähnlich wie die körpereigenen weiblichen Hormone und können so die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen & Co lindern. Zu den Ingredienzien gehören z.B. Hopfen, Mönchspfeffer, Traubensilberkerze, Aronia und Leinsamen.

Eine Kombination, die es in sich hat

Auch wenn noch weiterer Forschungsbedarf besteht, deutet sich in den genannten Studien ein erstaunliches Potential dieser Substanzen an. Da es sich bei Narofem um ein Nahrungsergänzungsmittel handelt, ist der Effekt der enthaltenen Pflanzen-Kombination nicht erwiesen. Die Wirkungen der Einzelsubstanzen sind aber wissenschaftlich belegt, so dass es sich aus unserer Sicht um ein vielversprechendes Mittel handelt.

Die Inhaltsstoffe

Nun aber zu den konkreten Inhaltsstoffen:

  • Hopfen:
    Nicht nur zum Bierbrauen gut. Die Blüten der Kletterpflannze regen auch die Verdauung an, wirken beruhigend und erleichtern das Einschlafen. Ein sekundärer Pflanzenstoff wirkt außerdem ganz ähnlich wie die körpereigenen Östrogene, die in den Wechseljahren zunehmend Mangelware werden.
  • Mönchspfeffer:
    Im Mittelalter als Keuschheitsmittel in Klöstern verwendet, schätzt man heute eher andere Vorzüge der komplexen hormonellen Wirkungen der Jahrtausende alten Heilpflanze. Mönchspfeffer hat sich bei vielen Frauenbeschwerden als effektiv erwiesen und lindert Zyklus- und Menstruationsschmerzen. Durch seine ausgleichende Wirkung auf den Östrogen- und Progesteronspiegel bringt es außerdem den Hormonhaushalt, der um die Menopause herum oft aus den Fugen gerät, wieder ins Gleichgewicht.
  • Schlangenwurzel:
    Auch bekannt unter dem Namen Traubensilberkerze. Das Gute liegt bei ihr unter der Erde. In der Wurzel stecken Stoffe, die die Ankerstellen der Zellen für Östrogene modulieren und das Hormondefizit damit indirekt abmildern. Keine schlechte Taktik, wie der lindernde Effekt auf Wechseljahressymptome zeigt.
  • Leinsamen:
    Die Saat des Flachses vermag weit mehr als für eine reibungslose Verdauung zu sorgen. Die kleinen Samen und das daraus gewonnene Leinöl enthalten jede Menge wertvoller ungesättigter Fettsäuren, die antientzündlich wirken und vor allem für Herz und Gefäße gut sind. Bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe wirken wiederum östrogenartig und tragen ihrerseits zum hormonellen Ausgleich bei.
  • Aronia:
    Die rot-violetten, heidelbeergroßen Früchte sind ein phantastischer Begleiter in der Küche und vielseitig einsetzbar. Sie sehen nicht nur hübsch aus und verleihen Gerichten eine süßlich-herbe Note, sondern sind obendrein äußerst gesund. Aroniabeeren enthalten an die 50 einzelne Substanzen und Mikronährstoffe. Das alles hält den Körper fit und sorgt für eine starke Abwehr, die gerade Frauen in den turbulenten Wechseljahren brauchen.
  • Piperin:
    Ist für die Schärfe des Pfeffers verantwortlich. Und scharfem Essen wird nicht umsonst eine desinfizierende Wirkung nachgesagt. Tatsächlich hat Piperin antientzündliche und antioxidative Effekte. Zusätzlich verstärkt es die Wirkung anderer Substanzen, indem es dafür sorgt, dass sie vom Körper besser aufgenommen werden – ein idealer Kombinationspartner.
  • Taurin:
    Stellt der Körper auch selbst her und speichert es vor allem in den Muskelzellen ab. Hier sorgt es für ausreichend Kraft und ist nicht zuletzt für einen starken Herzmuskel wichtig. Aber auch das Nervensystem profitiert von der belebenden Substanz.

Wechseljahre: Jedem das seine

Das Klimakterium, also die Zeit von den ersten Zyklusunregelmäßigkeiten bis hin zum vollständigen Erliegen der Funktion der Eierstöcke, ist für jede Frau eine aufwühlende und oft belastende Phase. Ob und welche Beschwerden auftreten und wie sie empfunden werden, liegt nicht nur an der unterschiedlichen körperlichen Verfassung, sondern hängt auch mit Veränderungen im psychosozialen Bereich zusammen, die häufig in dieselbe Zeit fallen.

Wie eine Frau diese großen Veränderungen in ihrem Leben wahrnimmt und verarbeitet, ist individuell sehr unterschiedlich. Das gilt auch für den Umgang mit den Wechseljahresbeschwerden. Während die einen sich für eine Hormonersatztherapie entscheiden und davon gut profitieren, bevorzugen andere bestimmte Hausmittel, treiben Sport, machen Yoga und Entspannungsübungen oder greifen eben zu pflanzlichen Stoffen, die Linderung versprechen. Wenn bei Ihnen nichts dagegen spricht, sind pflanzliche Mittel wie Narofem aus unserer Sicht durchaus einen Versuch wert.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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