Wenn die Wechseljahre vergesslich machen

Für manche Dinge haben Amerikaner kurze aber treffende Bezeichnungen. Brain Fog (Gehirn-Nebel) nennen sie die Erfahrungen von Frauen, die während der Wechseljahre unter Gedächtnisproblemen leiden. Eine Studie bestätigt jetzt, dass das keine Einbildung ist und es Parallelen zu den sonstigen Wechseljahresbeschwerden gibt.

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Untersucht wurden 75 Frauen im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Dabei stellten die US-Wissenschaftler fest, dass die Frauen in der Phase, in der es aufgrund der Wechseljahre zu den typischen Symptomen – Hitzewallungen, Stimmungstiefs, Schlafstörungen – kommt, auch vermehrt unter Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen leiden. Das wurde anhand von Befragungen und Gedächtnistests ermittelt.

So wirklich überraschend ist das freilich alles nicht. Wichtig ist dabei eigentlich nur, dass diese Symptome nichts mit einer Demenz zu tun haben und oft nach der Menopause wieder verschwinden. Unklar ist übrigens, wie es überhaupt zu dem "Gehirn-Nebel" kommt. Ein direkter Zusammenhang mit den Hormonschwankungen ließ sich bisher nicht nachweisen.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 23.03.2012
Quelle: University of Rochester, Medical Center

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