Erhöhte Schlaganfallgefahr unter Hormontherapie

Eine Hormonbehandlung von Wechseljahresbeschwerden erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. Dies ist das Ergebnis mehrerer großer Studien, die unlängst veröffentlicht wurden. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rät deshalb zu sehr zurückhaltendem Einsatz der Hormonpräparate.

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Zwar ist das Risiko gesamthaft betrachtet immer noch relativ gering (das heißt, der weit überwiegende Anteil der Frauen, die Hormone einnehmen, bekommt keinen Schlaganfall). Dennoch ist nach Ansicht der meisten Experten Vorsicht angebracht. Demnach sollten Hormon-Präparate gegen Wechseljahressymptome nur dann eingenommen werden, wenn die Beschwerden sehr ausgeprägt sind, und auch dann sollte die Einnahme nur über einen begrenzten Zeitraum erfolgen.

WANC 22.10.04

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