Aktuelle Empfehlungen zur Hormontherapie

Eine Hormonersatztherapie lindert Wechseljahresbeschwerden und beugt der Osteoporose vor. Die Behandlung mit den Östrogen- und Gestagen-Präparaten erhöht aber auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs und weitere Tumoren. Vor diesem Hintergrund wurden jetzt einmal mehr die offiziellen Empfehlungen überarbeitet.

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Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt derzeit folgende Strategie: Bei starken Wechseljahresbeschwerden und bei erhöhter Osteoporose-Gefahr ist eine Hormontherapie nach wie vor gerechtfertigt. Allerdings nur für begrenzte Zeit und unter regelmäßiger Nachkontrolle.

Andere Experten sind in ihrer Bewertung noch kritischer, so auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte: Demnach sollte nach den neuesten Erkenntnissen zur Krebsgefahr eine Hormontherapie eher die Ausnahme denn die Regel sein. Außerdem gibt es verschiedene sehr gut wirksame pflanzliche Medikamente, um die Beschwerden wie Hitzewallungen zu behandeln. Wenn sie denn überhaupt behandelt werden müssen.

Autoren: WANC/Dr. med. Jörg Zorn, 12.05.04

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