Weitere hormonelle Verhütungsmethoden

Was gibt es sonst noch für hormonelle Verhütungsmaßnahmen außer der Pille? Ist der Vaginalring eine empfehlenswerte Alternative? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Was ist der Vaginalring und wie funktioniert er?

Der Vaginalring ist ein biegsamer, weicher und transparenter Kunststoffring, welcher kontinuierlich eine kleine Dosis Östrogen und Progesteron freigibt und damit – ähnlich wie die reguläre Pille –  den Eisprung verhindert. Im Vergleich zur Pille kommt der Ring aber mit einer weit geringeren Dosis an Hormonen aus, da diese über die Vagina direkt ins Blut absorbiert werden und so der gesamte Speisetrakt umgangen wird.

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Wie funktioniert die Dreimonatsspritze und für wen ist sie besonders geeignet?

Bei dieser Verhütungsmethode wird alle 3 Monate ein sogenanntes Depot-Gestagen, also ein langwirksames Hormonpräparat gespritzt. Gestagen ist ein Abkömmlinge des körpereigenen weiblichen Hormons Progesteron, das auch Gelbkörperhormon genannt wird.

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Was spricht für und was gegen das Verhütungspflaster Evra?

Das Hormonpflaster Evra wird ähnlich wie ein reguläres Heftpflaster auf die Haut geklebt und entlässt kontinuierlich die in ihm enthaltenen Wirkstoffe Östrogen und Gestagen (genauer: Ethinylestradiol und Norelgestromin). Diese Hormonzusammensetzung findet sich auch in der in Tablettenform eingenommenen kombinierten Antibabypille, das heißt, dass das Verhütungspflaster ebenso wie die Pille primär den Eisprung verhindert und somit eine Schwangerschaft (nahezu) unmöglich macht.

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Ist der Vaginalring für mich geeignet?

Ein großer Vorteil des Vaginalrings (NuvaRing® bzw. Circlet®) ist es, dass Sie ein über drei Wochen wirksames und äußerst sicheres Verhütungsmittel haben, an welches Sie aber nicht täglich, sondern nur zweimal im Monat denken müssen.

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Was sollte ich bezüglich der Dreimonatsspritze (Depo-Clinovir, Noristerat oder Sayana) noch wissen?

Wenn Sie sich nach genauer Abwägung der Vor- und Nachteile für die Dreimonatsspitze entscheiden, können Sie nahezu jederzeit starten.

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Ist das Verhütungspflaster Evra für mich geeignet?

Evra Pflaster eignet sich vor allem für junge, aktive und gesunde Frauen, die die Sicherheit einer hormonellen Verhütung wünschen, aber nicht täglich eine Tablette schlucken wollen. Die Sicherheit ist mit einem Pearl-Index von unter 1 sehr hoch und vergleichbar mit der regulären Pille.

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Was muss ich bei der Anwendung des Vaginalrings beachten?

Die Handhabung des Vaginalrings, also das Einlegen und Entfernen, ist mit etwas Übung sehr einfach, etwa vergleichbar mit der Verwendung von Tampons. Wenn Sie sich für den Vaginalring entschieden haben, können Sie in den meisten Fällen direkt damit starten.

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Welche gesundheitlichen Besonderheiten sind bei Verwendung der Verhütungsspritze zu berücksichtigen?

Eine häufige Begleiterscheinung der Dreimontagsspritze sowie anderer Gestagenpräparate ist, dass der Monatszyklus unregelmäßig werden kann. Die Periodenblutung wird meist schwächer oder setzt nach einiger Zeit – während der Einnahme und manchmal noch einige Zeit nach dem Absetzen –  komplett aus.

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Wie genau verwende ich das Verhütungspflaster Evra?

Der beste und sicherste Startpunkt für das Verhüten mit dem Hormonpflaster ist der Beginn Ihrer Periode. Kleben Sie das Pflaster dann einfach innerhalb von 24 Stunden auf. Wenn Sie doch erst ein paar Tage nach Menstruationsbeginn starten, brauchen Sie – nur in diesem allerersten Zyklus – noch für eine Woche eine zusätzliche Verhütung z.B. mit Kondom.

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Welche gesundheitlichen Risiken sollte ich beim Hormonpflaster beachten?

Obwohl das Verhütungspflaster “nur” auf der Haut getragen wird, wird die Hormonkombination über den Blutstrom aufgenommen und kann Begleiterscheinungen bewirken. Neben Hautirritationen durch den Klebestoff des Hormonpflasters berichten Nutzerinnen am häufigsten von folgenden Nebenwirkungen:

  • Brustspannen
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit
  • Unterleibsschmerzen
  • Stimmungsschwankungen

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