Billings-Methode

Was ist in Sachen natürlicher Verhütung die Billings-Methode? Wie funktioniert sie? Darum geht es in diesem Kapitel.

Wie funktioniert die Billings-Methode?

Bei der Billings-Methode wird Menge und Konsistenz der Zervixflüssigkeit im Laufe des Zyklus beobachtet, anhand dessen dann die fruchtbare Zeit ermittelt wird. Dieses funktioniert auf der Basis, dass die Drüsen am Gebärmutterhals rund um den Eisprung hormonbedingt mehr Sekret absondern, was von der Frau meist als klarer und verstärkter Flour wahrgenommen wird (etwa wie rohes Eiweiß).

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Nach wem wurde die Billings-Methode benannt?

Nach John Billings, einem australischen Arzt, der 2007 verstorben ist. Er erforschte in den 60er Jahren gemeinsam mit seiner Frau (Evelyn Billings) verschiedene Formen der natürlichen Familienplanung und stellte dabei fest, dass sich der Gebärmutterschleim während des Zyklus verändert. In der unfruchtbaren Zeit ist er eher dickflüssig und trocken, in der empfängnisbereiten Zeit wird der Zervixschleim dann dünner bzw. flüssiger. Aus dieser Beobachtung entstand die Billings-Methode, bei der die Frau regelmäßig ihren Gebärmutterschleim begutachtet.

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