Barrieremethoden

Wie funktioniert ein Diaphragma und wie sicher ist es?

Ein Diaphragma ist eine meist aus Latex bestehende weiche Gummikappe, welche sich über einen elastischen kreisrunden Metallring wölbt. Es wird bis zu 2 Stunden vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt und schützt in Kombination mit einem Spermizid vor dem Eindringen der Spermien in die Gebärmutter und damit vor einer Befruchtung.

Weiterlesen: Wie funktioniert ein Diaphragma und wie sicher ist es?

   

Welche Vorteile und Nachteile hat das Verhüten mit Diaphragma?

Der größte Pluspunkt dieser Verhütungsmethode ist, dass man sie nur nutzt, wenn man tatsächlich Geschlechtsverkehr hat und der Körper (inkl. Zyklus) die restliche Zeit von hormonellen oder mechanischen Einwirkungen unbeeinflusst bleibt. Es gibt nur sehr wenige und dann auch meist nur lokal begrenzte Nebenwirkungen.

Weiterlesen: Welche Vorteile und Nachteile hat das Verhüten mit Diaphragma?

   

Für wen ist ein Diaphragma nicht die richtige Wahl?

Die meisten Frauen könnten problemlos mit einem Diaphragma verhüten. Gerade die ausschließliche Verwendung bei Bedarf kann in gesundheitlicher und emotionaler Hinsicht oft ein Vorteil sein. Wer aber immer ganz spontan sein und gleichzeitig möglichst wenig an Verhütung denken möchte, fährt mit dieser Methode wahrscheinlich nicht so gut.

Weiterlesen: Für wen ist ein Diaphragma nicht die richtige Wahl?

   

Wie genau benutze ich das Diaphragma?

Das Diaphragma kann wenige Minuten oder bis zu zwei Stunden vor dem Geschlechtsverkehr eingesetzt werden. Wenn der Sex doch erst nach über zwei Stunden stattfindet, sollte bei liegendem Diaphragma noch mal eine Applikation Spermizid in die Scheide eingeführt werden. (Ein Applikator liegt der Creme/ dem Gel meist bei und ist auch in jeder Apotheke zu bekommen).

Weiterlesen: Wie genau benutze ich das Diaphragma?

   

Was sollte ich zum Thema Diaphragma noch wissen?

Nach Entbindungen, Fehlgeburten, Operationen an der Gebärmutter oder Gewichtsschwankungen von mehr als 5 KG sollte die korrekte Größe des Diaphragmas neubestimmt werden. Erst- oder Neuanpassung sollte nach vaginaler Entbindung frühestens nach 6 Wochen erfolgen. Vorher wird man durch die Rückbildungsvorgänge im Körper nicht die richtige Größe ermitteln können.

Weiterlesen: Was sollte ich zum Thema Diaphragma noch wissen?

   

Wann und für wen sind Kondome besonders geeignet?

Kondome für Männer gehören weltweit zu den am häufigsten eingesetzten Verhütungsmitteln. Unter allen Methoden ist es die einzige, die nicht nur eine Schwangerschaft, sondern auch fast jede Art von sexuell übertragbarer Krankheit (inkl. HIV/ AIDS) sicher verhindern kann.

Weiterlesen: Wann und für wen sind Kondome besonders geeignet?

   

Wie genau benutzt man ein Kondom?

Der richtige Zeitpunkt das Kondom überzustreifen, ist, wenn das Glied schon steif ist, es aber noch zu keinem geschlechtlichen Kontakt gekommen ist. Das Kondom sollte erst unmittelbar vor Gebrauch aus der Einzelverpackung geholt werden, wobei man vorsichtig sein muss, das Präservativ nicht z.B. mit den Fingernägeln zu beschädigen. Es gibt nur eine mögliche Seite bei der das Kondom über den Penis gezogen werden kann, das ist diejenige, bei der der Gummiring/ das Röllchen außen liegt.

Weiterlesen: Wie genau benutzt man ein Kondom?

   

Was sollte jeder zum Thema Kondom noch wissen?

Kondome bestehen meistens aus Latex, das heißt aus vulkanisiertem Kautschuk. Bei einer – allerdings sehr seltenen – Latexallergie kann man auch auf Kondome aus Polyurethan zurückgreifen. Diese sind im Vergleich mit Latexkondomen etwas teurer, robuster (auch in Zusammenspiel mit ölhaltigen Gleitmitteln), ebenso sicher gegen Schwangerschaft, aber durch ihre Struktur auch durchlässiger für mögliche Geschlechtskrankheiten.

Weiterlesen: Was sollte jeder zum Thema Kondom noch wissen?

   

Wer erfand das Kondom?

Das ist unbekannt. Oft ist zu lesen, der Erfinder sei Charles Goodyear. Aber das ist falsch. Der Kautschuk-Forscher aus dem 19. Jahrhundert, später Namensgeber einer berühmten Reifenfirma, stellte nur das erste Kondom aus Gummi her. Kondome gab es aber schon zuvor.

Weiterlesen: Wer erfand das Kondom?

   

Wie sicher ist das Femidom in der Empfängnisverhütung?

Nicht so sicher wie das Kondom. Zuverlässig verhüten kann man mit dem Femidom (Kondom für die Frau) nur dann, wenn man die Anwendung perfekt beherrscht. Und die hat es in sich.

Weiterlesen: Wie sicher ist das Femidom in der Empfängnisverhütung?

   

Seite 1 von 2