Schleudertrauma: Welche Medikamente helfen am besten?

In schweren Fällen sind Muskelrelaxantien eine Hilfe bei Muskelverspannungen. Sie durchbrechen den Teufelskreis der Verspannungen und Schmerzen und der Muskeltonus reguliert sich.

Zu den Muskelrelaxantien Tabletten gehören:

Diazepam, Methocarbamol und Tolperison.

Der Nachteil dieser Tabletten sind Müdigkeit und Abhängigkeit.

Methocarbamol, in Tablettenform macht weniger Müde aber auch abhängig.

Nehmen Sie nicht nach eigenem Ermessen Medikamente. Weder die verschreibungspflichtigen oder nicht die verschreibungspflichtigen Tabletten. Alles, was hilft, hat auch Nebenwirkungen. Eine Rücksprache mit Ihrem Arzt ist absolut notwendig um Sie vor Schaden zu bewahren.

Zu den nicht verschreibungspflichtigen Tabletten gehören:

Thomapyrin® INTENSIV
Wirkung: Bei Schmerzen verschiedener Ursachen. Thomapyrin setzt sich aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein zusammen. Durch die kombinierte Zusammensetzung ist eine schnelle Schmerzlinderung möglich.

Neuralgin Tabletten
Die Wirkung und Zusammensetzung ist die Gleich wie bei Thomapyrin® INTENSIV. Das enthaltenen Coffein bewirkt eine schnellere Schmerzlinderung. Das ist mitunter sehr hilfreich, wenn der Schmerzen wegen eine Physikalische Anwendung nicht möglich ist.

Godamed® 500
Godamed® 500 ist praktisch in der Anwendung für Unterwegs. Die schmerzlindernde Wirkung der Acetylsalicylsäure (ASS),hilft schnell und bequem.

Als Lutschtablette oder zum Kauen. Wasser ist nicht notwendig.

Ibuprofen AL 600/ -800
Ibuprofen AL 600/ -800 sind rezeptpflichtig. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und hilft besonders gegen Gelenkschmerzen, Zerrungen Muskelschmerzen ohne entzündliche Ursache. Ein schnelle Hilfe bei Schmerzen. Ibuprofen AL 600/ -800 sollte nur kurzfristig angewendet werden.

Lokalanästhetikum
Bei sehr starken Schmerzen und versteiften Nackenmuskeln, kann ein Lokalanästhetikum injiziert werden um die Schmerzweiterleitung zu blockieren. Das ist mitunter sehr hilfreich, wenn der Schmerzen wegen eine physikalische Anwendung nicht möglich ist.

Wie bei jedem Medikament, sollten Sie auch bei „nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten“ sich mit Ihrem Arzt absprechen.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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