Was versteht man unter Energiebilanz und wie sollte diese aussehen?

Die Energiebilanz ist ein Begriff aus den Ernährungswissenschaften. Sie bezeichnet die Differenz aus der Energieaufnahme durch Nahrungsmittel und dem Energieverbrauch:

Energiezufuhr − Energiebedarf = Energiebilanz

Wenn Sie sich mehr Energie zuführen als sie benötigen, dann ist die Energiebilanz positiv. Sie ist negativ, wenn die Energiezufuhr niedriger ist als der Energieverbrauch.

Negativ besser als positiv

Zum Abnehmen bei Übergewicht und Adipositas ist es unerlässlich, dass die Energiebilanz negativ ist. Dies liegt daran, dass der Überschuss an Energie in Körperfett umgewandelt wird. Wenn aber der Körper, z.B. durch Sport und körperliche Aktivität, mehr Energie verbraucht als ihm durch die Nahrungsaufnahme zur Verfügung steht, wird Körperfett abgebaut und als Energiequelle genutzt – Sie nehmen ab.

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Empfehlenswert sind von daher eine Reduktion der Aufnahme von energiereicher Nahrung und ein passendes Sportprogramm. Greifen Sie bei Lebensmitteln mit geringer Energiedichte, wie Obst und Gemüse, ruhig zu. Vermeiden Sie aber kalorienreiche Nahrungsmittel.

Auch im Alltag kann man etwas tun: Nehmen Sie lieber die Treppen statt den Aufzug, fahren Sie mit dem Fahrrad statt mit dem Auto, machen Sie zur Entspannung einen Spaziergang. Bewegung ist auch wichtig, um dem Jo-Jo-Effekt vorzubeugen. Dieser bezeichnet eine besonders schnelle Gewichtszunahme, wenn man wieder in die alten Ernährungsgewohnheiten zurückfällt oder eine Diät beendet.

Autor: Fedor Singer

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