Einkaufen: Wie lese ich die Zutatenliste richtig?

In vielen Fertigprodukten steckt oft deutlich mehr Zucker, Salz oder Fett als man denkt. Zudem enthalten Fertiggerichte meist viele Zusatzstoffe. Zu viel Industrie-Essen ist nicht nur ungesund, sondern fördert Übergewicht und die damit verbundenen Krankheiten (Diabetes, zu hohe Blutfettwerte, etc.). Um zu wissen, was in Lebensmitteln steckt, ist es also wichtig, die Zutatenliste richtig zu lesen und vor allem zu wissen, worauf es dabei ankommt.

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Generell gilt: Die Zutaten und Inhaltsstoffe, die zuerst auf der Zutatenliste genannt sind, kommen auch mengenmäßig am stärksten im Produkt vor (= Hauptzutaten). Die Zutaten, die zum Ende der Zutatenliste hin genannt werden (meist Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe), kommen mengenmäßig am geringsten vor. Steht Zucker beispielsweise an zweiter Stelle der Liste, weiß man, dass zur Herstellung des Produkts sehr viel Zucker verwendet wurde.

Vorsicht: Angaben zu Zucker oft vertuscht

Wichtig fürs Abnehmen: Um den hohen Zuckergehalt eines Produktes zu vertuschen, wenden die Hersteller oft Tricks an. So werden beispielsweise unterschiedliche Zuckerarten unter versteckten Namen (chemische Begriffe wie Dextrose, Glukose-Sirup, Traubensüße oder Gerstenmalzextrakt) verwendet und auf der Zutatenliste einzeln aufgeführt. Für den Verbraucher scheint die Zuckerangabe auf den ersten Blick recht niedrig, da die jeweiligen Zucker erst recht weit hinten aufgeführt werden. Erst wenn man alle dieser Zuckermengen addiert, wird dem Verbraucher klar, wie viel Zucker wirklich in dem Produkt steckt. Erkennbar ist der höhere Zuckergehalt auch an den Kohlenhydrat-Angaben.

Autorin: Nina Peterz

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