E-Nummern: Worauf muss ich beim Einkaufen achten?

Wer abnehmen möchte, sollte mit Glutamin "aufgepeppte" Lebensmittel meiden, da sie unbewusst zum Weiteressen animieren und sogar süchtig machen können. Und woran erkennt man, dass Glutamin enthalten ist? Die E-Nummern von E 620 bis E 625 auf der Verpackung kennzeichnen den künstlichen Geschmacksverstärker. Glutamin wird bei vielen Fertigprodukten wie Brühwürfeln, Chips und Würzsoßen eingesetzt.

E 620-625: Glutamin erhöht Lust auf "mehr essen"

Natriumglutamat steht im Verdacht, Übergewicht zu fördern – denn der Geschmacksverstärker kann nicht nur bestimmte Geschmacksrichtungen besonders gut hervorheben oder auch intensivieren, sondern wirkt gleichzeitig auch appetitanregend. Dies führt dazu, dass wir mehr essen, als wir ursprünglich wollen und wir schließlich süchtig nach dem Industriegeschmack werden. Außerdem fördert Glutamat die Insulinausschüttung, was Heißhunger zu Folge haben kann, und erhöht zudem die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol, welches unter anderem die Einlagerung von Fett in den Körper fördert.

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Übrigens: Hefeextrakt wird von den Herstellern hauptsächlich wegen seiner geschmacksverstärkenden Wirkung verwendet. Es hat die gleiche Wirkung wie Glutamin, auch wenn es sich dabei um keinen Zusatzstoff, sondern um ein Lebensmittel handelt.

Wofür steht die E-Nummer?

Zusatzstoffe wie Glutamate müssen in der Zutatenliste angegeben werden und sind an der E-Nummer zu erkennen. Das „E“ steht für das Wort: „Essbar“. Zudem ist jeder Zusatzstoff einer Kategorie zugeordnet, z.B.:

  • E-100 bis 199  = Farbstoffe
  • E-200 bis 299 = Konservierungsstoffe

Zur Zeit sind 316 Stoffe als Lebensmittelzusatzstoffe mit einer E-Nummer zugelassen. Die E-Nummern gelten in allen Ländern der Europäischen Union (EU).

Autorin: Nina Peterz

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