Welche Vorteile und Nachteile hat das Optifast-52-Programm?

Das Optifast-52-Programm bietet einige Vorteile, vor allem durch die professionelle Betreuung durch ein interdisziplinäres Team. Auch Menschen mit bestimmten Begleiterkrankungen wie z.B. Gicht, Arthrose, hohem Blutdruck, Diabetes oder Störungen des Fettstoffwechsels sind hier gut aufgehoben.

Die Betreuung ist langfristig angelegt und intensiv. Mehrere Langzeitstudien zeigen, dass 58% der Teilnehmer noch nach mehr als drei Jahren ein um 5% vermindertes Gewicht haben.

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Rasche Gewichtsreduktion

Ein Vorteil ist auch die schnelle Gewichtsreduktion durch die geringe Energiezufuhr und die Bewegung. Die Teilnehmer sind dadurch oft hoch motiviert. Ein Abbau von Muskelmasse wird durch Aufnahme von Eiweiß weitgehend verhindert. Ein weiteres Plus: Das Punktesystem für die Lebensmittelauswahl ist an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgerichtet. Die intensive Stabilisierungsphase macht Rückfälle unwahrscheinlicher.

Welche Nachteile hat das Optifast-52-Programm?

Das Optifast-52-Programm ist relativ teuer: rund 9 € am Tag. Die anvisierten 52 Wochen kosten also über 3.000 €. Durch die Fastenphase spart man allerdings rund 500 € ein.

Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach, ob ein Teil der Kosten übernommen wird. Hierfür benötigen Sie ein Gutachten von Ihrem Hausarzt. Die Therapiezentren stellen Ihnen ein Antragsformular bereit.

Der Zeitfaktor ist ebenfalls nachteilig: Man muss sich 52 Wochen auf die Therapie einstellen. Auch der Abbau von Muskelmasse lässt sich trotz Verzehr von Eiweiß nicht ganz verhindern. Die Angaben zu Rückfällen und Jo-Jo-Effekt sind strittig. Es gibt widersprüchliche Aussagen dazu.

Autor: Fedor Singer

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