Abnehmen: Wie funktioniert das Low-Fat-30-Prinzip?

Die Low-Fat-30-Diät ist eine Variante der Low-Fat-Diät. Sie propagiert vor allem die folgenden drei Grundregeln:

  • Essen Sie nur, wenn Sie wirklich hungrig sind.
  • Beenden Sie das Essen, wenn Sie gesättigt sind.
  • Alle Nahrungsmittel, die Sie verzehren, sollten dem Low-Fat-30-Prinzip entsprechen.

Was aber ist das Low-Fat-30-Prinzip?

Das Low-Fat-30-Prinzip verlangt, dass die Gesamtkalorienzahl jedes verzehrten Nahrungsmittels zu maximal 30% aus Fett bestehen darf.

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Wie berechne ich den prozentualen Fettgehalt?

Grundsätzlich gilt: Sie rechnen den Fettgehalt eines Lebensmittels in Gramm mal 9 Kalorien mal 100 und teilen das Ergebnis durch die Gesamtkalorien des Nahrungsmittels.

  • Wenn ein Lebensmittel 100 Kalorien und 5 Gramm Fett enthält, führen Sie folgende Berechnung durch:
  • Jedes Gramm Fett liefert rund 9 Kalorien. Das sind also 45 Kalorien, die aus Fett stammen.
  • Damit liegt der prozentuale Anteil der Fettkalorien an den Gesamtkalorien bei 45%, also über 30 – zu viel!

Diese Berechnung ist für jedes verzehrte oder bei der Zubereitung von Speisen verwendete Lebensmittel zu beachten. Für die Low-Fat-30-Diät werden Kurse und Gruppen angeboten, die vor allem das Einkaufen einfacher machen sollen.

Muss ich auch beim Low-Fat-30-Prinzip in Bewegung bleiben?

Ja! Der reduzierte Fettverzehr kann zu einer geringeren Zufuhr an Energie führen – allerdings nur dann, wenn nicht im Übermaß andere Energieträger konsumiert werden, wie z.B. Kohlenhydrate und Proteine. Wenn man mit normalem Fettgehalt isst, nutzt der Körper die Kohlenhydrate hauptsächlich zum Einlagern in die Fettdepots. Das Insulin hilft dabei, das zugeführte Fett ebenfalls zu speichern. Wenn man aber kaum Fett verzehrt, werden die Kohlenhydrate mehrheitlich dafür verwendet, den Energiebedarf, der natürlich bei körperlicher Aktivität besonders hoch ist, zu decken. Die Eiweiße, die Sie zu sich nehmen, helfen dann beim Aufbau von Muskelmasse.

Autor: Fedor Singer

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