Was ist die Low-Fat-Diät und wie wirkt sie?

Die Deutschen nehmen täglich im Durchschnitt rund 150 Gramm Fett zu sich. Dabei empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, lediglich 60 bis 80 Gramm Fett über die Nahrung aufzunehmen. Daher gilt besonders für übergewichtige und adipöse Menschen, die abnehmen wollen, die Fettzufuhr zu reduzieren. Es gibt ein spezielles Diät-Programm, das genau darauf abzielt: die Low-Fat-Diät.

Wie funktioniert die Low-Fat-Diät?

Grundsätzlich bedeutet Low Fat, darauf zu achten, besonders wenig Fett zu sich zu nehmen. Eine Variante ist die Low-Fat-30-Diät, bei der nur Lebensmittel gegessen werden dürfen, die maximal 30% Fett enthalten.

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Fett hat eine größere Energiedichte als jeder andere Nährstoff. Ein Gramm Fett hat rund 9,3 Kilokalorien oder 38,9 Kilojoule. In einem Gramm Kohlenhydrate oder Proteine sind aber nur etwa 4,1 kcal oder 17,2 kJ. Daher die Theorie der Low-Fat-Diät: Wenn man die gleiche Nahrungsmittelmenge zu sich nimmt, aber Fett durch Eiweiße oder Kohlenhydrate ersetzt, kann die Aufnahme an Energie reduziert werden – und natürlich ist die Energiezufuhr entscheidend bei der aktiven Regulierung des Gewichts.

Kohlenhydrate erlaubt

Kohlenhydrate können Sie bei dieser Diät unbegrenzt zu sich nehmen, oft mehr als 55%. Man isst bei der Low-Fat-Diät also viel Obst und Gemüse, pflanzliche Öle statt tierische Fette und möglichst viel Fisch.

Autor: Fedor Singer

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