Low Carb oder Low Fat? Was ist besser zum Abnehmen?

Das lässt sich nicht eindeutig beantworten. Generell gilt: Um gesund abzunehmen, ist eine ausgewogene Ernährung – die sich aus Kohlenhydraten und Fett zusammensetzt – sowie eine negative Energiebilanz (mit einer Kalorienreduktion von max. 500 Kalorien pro Tag) wichtig.

Der Unterschied zwischen Low Carb und Low Fat

Bei der Low-Carb-Diät wird die Zufuhr von kohlenhydratreichen Lebensmitteln (wie Alkohol, Zucker, Weißmehl, Fertigprodukte) stark reduziert. Gemüse und Obst sollten hingegen reichlich im Speiseplan stehen.

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Bei der Low-Fat-Kost versucht man möglichst fettarm zu essen. Frittierte Speisen (wie Pommes frites, Wiener Schnitzel) sind tabu. Kalt gepresste Pflanzenöle und fettreicher Fisch sind (aufgrund des hohen Gehaltes an Omega-3-Fettsäuren) in Maßen erlaubt. Aber welche Methode ist nun die Bessere?

Eindeutige Ergebnisse fehlen

Eine Diätstudie am National Institutes of Health in Bethesda (US-Bundesstaat Maryland), an der 19 Übergewichtige teilnahmen und rund um die Uhr beobachtet wurden, hat Folgendes gezeigt: Die Low-Fat-Probanden, die täglich die gleiche Kalorienmenge aufgenommen hatten wie die Low-Carb-Probanden, bauten etwas mehr Fett ab, als die Low-Carb-Gruppe. Dafür verloren sie weniger an Gewicht. Bei den Low-Carb-Probanden war es genau umgekehrt: Sie verloren mehr Gewicht, bauten dafür aber weniger Fett ab.

Abgesehen von diesem etwas unklaren Ergebnis war die Studie aber auch viel zu klein, um wirklich verlässliche Aussagen zu liefern.

Fazit:

Ob der Verzicht auf Kohlenhydrate oder auf Fett wichtiger beim Abnehmen ist, konnte bisher noch nicht geklärt werden. Generell kann empfohlen werden, sich für diejenige Diät zu entscheiden, die man leichter durchhält.

Autorin: Nina Peterz

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