Nach welchen drei Grundregeln funktioniert die Brigitte-Diät?

Die Brigitte-Diät propagiert drei Grundregeln:

  • Stundenformel:
    Man soll mindestens vier Stunden zwischen den Mahlzeiten pausieren und auch keinen Imbiss zu sich nehmen. Wenn man nämlich den Stoffwechsel nicht permanent anregt, verbraucht er am meisten Energie aus den Fettdepots. Die Slow Carbs (langsame Kohlenhydrate) helfen dabei, indem sie sättigen. Die nächtliche Esspause muss mindestens 10 Stunden betragen. Die Getränke sollten kalorienfrei sein (Wasser, Tee und Kaffee ohne Milch und Zucker). Vor allem Wasser wird in großer Menge empfohlen.

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  • Kalorienbremse:
    Das Verbrennen von Fettdepots hängt mit dem Stoffwechsel des Zuckers zusammen. Wenn wir Lebensmittel mit viel Kohlenhydraten zu uns nehmen, reagiert der Körper mit einer Ausschüttung von Insulin. Insulin bringt den Zucker aus den Kohlenhydraten in die Zellen des Körpers. Während dieser Zeit wird kein Fett abgebaut. Also bevorzugt die Brigitte-Diät Speisen, die lange sättigen und den Abbau des Fetts am wenigsten bremsen.
    Slow Carbs sind in diesem Zusammenhang Kohlenhydrate, die den Blutzucker nicht allzu stark in die Höhe steigen lassen, was wiederum die Insulin-Ausschüttung positiv beeinflusst.
    Auch die Energiedichte findet Beachtung. Diese sollte möglichst niedrig sein (also die Mahlzeit möglichst wenig Energie pro Gramm haben). Dazu gehören Gemüse, mageres Fleisch und bestimmte Obstsorten, die als Kalorienbremser bezeichnet werden. Nicht dazu gehören Süßes, Kuchen.
  • Fatburn-Kick:
    Der Fatburn-Kick sieht eiweißreiche Nahrung vor, vor allem am Abend. Dann verbrennt der Körper nachts viel Fett. Kohlenhydrate sind abends zu meiden.

Autor: Fedor Singer

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