Keine Kohlenhydrate abends - was steckt hinter der Theorie?

Wer abnehmen möchte, sollte am Abend besser keine Nudeln, Kartoffeln oder Reis mehr essen. Denn kohlenhydrathaltige Lebensmittel, die abends zugeführt werden, hemmen den Fettabbau und verhindern eine Gewichtsabnahme, so die Theorie vieler Ernährungsexperten.

Was Kohlenhydrate am Abend auslösen

Durch die Zufuhr von Kohlenhydraten steigt der Blutzucker an. Das Hormon Insulin wird ausgeschüttet, welches die Aufnahme des Zuckers – besser gesagt der Glukose – in die Zellen ermöglicht. Zugleich fördert das Insulin aber die Bildung von Fett und hemmt dessen Abbau.

Tagsüber liefern uns Kohlenhydrate die nötige Energie, um unseren Alltag zu meistern. Über körperliche Arbeit werden die zugeführten Kalorien wieder verbrannt. Das bedeutet, wir sind in der Lage, eine ausgeglichene Energiebilanz – wir nehmen nicht wesentlich mehr Kalorien zu uns, als wir verbrauchen - zu erhalten.

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Anders hingegen verhält es sich in der Nacht. Wenn wir beim Abendessen auf kohlenhydrathaltige Lebensmittel verzichten, greift der Organismus auf körpereigene Reserven zurück. Körperfett wird abgebaut, wir nehmen schneller ab. Einige Ernährungsexperten wiederum sind der Meinung, dass die Gesamtenergiezufuhr und die körperliche Arbeit am Tag dafür entscheidend sind, ob das Körpergewicht gehalten werden kann oder ob wir zu- oder abnehmen.

Die Energiebilanz muss stimmen

Zusammenfassend kann man sagen, dass immer die Gesamtkalorienbilanz über den Tag für ein konstantes Körpergewicht verantwortlich ist. Das bedeutet: Wer sein Gewicht halten möchte, darf nicht mehr Energie über die Nahrung aufnehmen, als der Körper verbrennen kann – unabhängig davon zu welcher Tageszeit und in welcher Nährstoffkombination diese Energie zugeführt wird.

Autorin: Nina Peterz

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