Warum machen Fertigprodukte dick?

Fertigprodukte können sehr schnell zu einer falschen Ernährung beitragen. Denn sie enthalten meist einen hohen Anteil an tierischen Fetten, viel Zucker und ebenso viel Salz. Ballaststoffe, die unsere Verdauung anregen, den Stoffwechsel in Schwung bringen und somit das Abnehmen erleichtern, sind in Fertigprodukten hingegen fast gar nicht enthalten.

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Auch der Zeitfaktor spielt eine wichtige Rolle. Fertigprodukte wie Burger oder Pommes haben eine sehr hohe Energiedichte und werden meistens sehr schnell verschlungen. Das wiederum bedeutet, dass Fertigprodukte in kurzer Zeit sehr viele Kalorien liefern, aufgrund ihres geringen Gewichts und Volumens aber nur kurzfristig satt machen. Der Heißhunger ist quasi vorprogrammiert!

Glutamat indirekter Dickmacher

Ein weiteres Problem, warum Fertigprodukte zu Übergewicht beitragen können, ist, dass die Hersteller meist viele Zusatzstoffe (Aromen, Geschmacksverstärker) einsetzen, um die Qualität und den Geschmack der Produkte konstant zu halten. Glutamat zum Beispiel ist ein bekannter Geschmacksverstärker, der in vielen Fertigprodukten (Kartoffelchips, Brühwürfel, Tütensuppe) steckt. Das Problem: Glutamat regt unseren Appetit an und verleitet uns dazu mehr zu essen. Es gibt sogar verschiedene Studien dazu, die diesen Effekt belegen. Dadurch lässt sich zum Beispiel erklären, warum es uns oft so schwer fällt, die Tüte Chips aus der Hand zu legen.

Geschmackssinn verkümmert

Zudem lässt der globale Einheitsgeschmack von Fertigprodukten unseren Geschmackssinn verkümmern. Wer regelmäßig zu Fertigprodukten greift, verliert das Geschmacksempfinden für das natürliche Aroma von Lebensmitteln. So kommt es sehr oft vor, dass der frisch gepresste Orangensaft nicht mehr süß genug schmeckt und stattdessen das stark gesüßte Fertigprodukt im Einkaufswagen landet.

Autorin: Nina Peterz

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