Vollkorn- oder Mehrkornbrot: Welches Brot eignet sich besser zum Abnehmen?

Vollkornbrot muss zu mindestens 90 Prozent aus Vollkornmehl bestehen. Da für die Herstellung von Vollkornmehl alle Bestandteile des Getreidekorns – also Mehlkern, Keimling und die ballast- und nährstoffreiche Samenschale – verwertet werden, eignet sich Vollkornbrot besonders gut zum Abnehmen.

Ballaststoffe wirken sich günstig auf die Verdauung aus (bringen den Stoffwechsel in Schwung) und lassen den Blutzucker nur langsam steigen. Das bedeutet wiederum, dass wir uns länger satt fühlen und ein vermindertes Hungergefühl besitzen.

Mehrkornbrot mit einigen Nachteilen

Mehrkornbrot wird aus mindestens drei verschiedenen Getreidesorten hergestellt. Häufig sind dies Gerste, Weizen, Mais, Hafer und Roggen, wobei die Getreidearten aus Vollkornmehl oder normalem Mehl zugesetzt werden können. Das heißt, dass ein Mehrkornbrot Weizenmehl als Basis haben kann und somit den gleichen Nährwert wie Weißbrot besitzt. Da ein Mischbrot auf Weizenmehlbasis relativ ballaststoffarm ist, treibt es den Blutzucker schneller in die Höhe als Vollkornbrot. Dieser Effekt hält allerdings nicht lange an. Nach kurzer Zeit sinkt der Blutzuckerspiegel wieder und verursacht Heißhunger.

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Wer abnehmen möchte, sollte daher besser zu Vollkornbrot greifen oder darauf achten, dass das Brot aus Vollkornmehl hergestellt wurde. Bei einem Vollkornanteil von mindestens 90% erhält man ein Vollkorn-Mehrkornbrot.

Autorin: Nina Peterz

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