Gute Fette und schlechte Fette: Entscheidender Unterschied für Blutzucker und Gehirn

Fett ist nicht gleich Fett – es gibt gutes und schlechtes Fett. Welches Fett man zu sich nimmt, hat Auswirkungen auf das Diabetes-Risiko, die Gehirnleistung und die körperliche Aktivität.

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Wissenschaftler der Universität Tübingen haben die Wirkung von sogenanntem gutem Fett – in diesem Fall Rapsöl, das reich an ungesättigten Fettsäuren ist – mit dem von schlechtem Fett – in diesem Fall Milchfett, das ist tierisches Fett mit einem hohen Anteil von gesättigten Fettsäuren – verglichen. Die Untersuchungen zeigen, dass viel gesättigte Fettsäuren in der Nahrung zu erhöhtem Blutzucker und einer verschlechterten Insulinwirkung im Gehirn führen. Das führt zu einer Reduzierung der Aktivität des Gehirns und zu Schlafstörungen. Auch die körperliche Bewegung wird durch die schlechten Fette beeinträchtigt.

Ungesättigte Fettsäuren verändern dagegen weder die Gehirnaktivität noch die körperliche Aktivität noch den Schlaf.

WANC 17.04.2012
Quelle: Diabetes 61:1–11, 2012, DOI: 10.2337/db11-1521

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