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Holunder in der Medizin

Holunderblüten und Holunderbeeren sind als Heilpflanze schon seit dem Altertum bekannt. Bereits der berühmte griechische Arzt Hippokrates empfahl Holunder als wassertreibendes Arzneimittel. Aber auch er griff dabei wahrscheinlich auf lange zuvor bestehendes Wissen zurück.

Dass die schweißtreibende Wirkung auch bei Fieber und Infekten sinnvoll sein kann, ist aber erstaunlicherweise erst zu Goethes Zeiten niedergeschrieben worden – was freilich nicht automatisch bedeutet, dass auch dies nicht schon länger bekannt war.

Gegen welche Erkrankungen und Beschwerden wirkt Holunder?

Holunder ist ein anerkanntes Hausmittel gegen Erkältungskrankheiten, Nieren- und Blasenleiden sowie Magenbeschwerden.

Neben Holundersaft und den Holunderbeeren können aus der Rinde und den Blüten auch Tees zubereitet werden.

Wie erklärt man sich die Wirkung von Holunder als Heilpflanze?

Zum einen enthält Holunder reichlich Vitamin C und Vitamin B. Außerdem findet sich in der Pflanze der Stoff Anthocyan, ein sogenanntes Antioxidans. Antioxidantien schützen die Zellmembranen vor freien Radikalen und damit vor Zellschädigungen und Zellalterung.

Die ebenfalls in Holunder enthaltenen ätherischen Öle haben zudem eine schweißtreibende und schleimlösende Wirkung.

Wo bekommt man fertige Holunder-Zubereitungen?  

Sowohl in Apotheken als auch in vielen Drogerien. Meist handelt es sich um getrocknete Blüten, die unter dem Namen „Flores sambuci“ angeboten werden.

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