Achillessehnenriss: Was genau wird bei einer Operation gemacht?

Vereinfacht gesprochen wird nach einem Achillessehnenriss die Achillessehne schlicht wieder zusammengenäht. Dafür ist wegen der spezifischen Sehnenstruktur eine bestimmte Nahttechnik notwendig, die aber die entsprechenden Unfallchirurgen oder Orthopäden beherrschen.

Manchmal wird die Nahtstelle mit sogenanntem Faszien-Gewebe verstärkt. Faszien sind ein sehr stabiles Gewebe der Muskelhaut. Dafür werden dann kleine Stücke aus der benachbarten Muskulatur entnommen.

Die Operation kann klassisch offen oder auch minimal-invasiv erfolgen. Letzteres bedeutet, dass nur ein ganz kleiner Schnitt gemacht wird und mit Spezial-Instrumenten incl. Mini-Kameras durch diese Öffnung hindurch operiert wird. Für Spezialisten kein Problem, mit dem Vorteil, dass die Operationswunde und die Narbe am Fuß viel kleiner sind.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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