Wie stellt der Arzt fest, ob ein Achillessehnenriss vorliegt?

In der Regel genügt dem erfahrenen Arzt schon die Untersuchung des verletzten Bereichs um die Diagnose "Achillessehnenriss" zu stellen. Weitere technische Untersuchungen sind dazu in der Regel nicht notwendig.

Vor einer Operation wird manchmal eine Kernspintomographie (auch Magnetresonanztomographie bzw. MRT genannt) gemacht, um das Ausmaß des Schadens besser einschätzen zu können. Das kommt insbesondere dann in Betracht, wenn unklar ist, ob die Sehne komplett oder nur teilweise gerissen ist.

Auch mit einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie) lässt sich der Sehnenriss (oder in diesem Fall eher die Sehnenlücke) bildlich darstellen. Wirklich notwendig ist das aber meist nicht. Es schadet aber auch nichts.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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