Welche Nebenwirkungen können unter Maaloxan auftreten?

Maaloxan® ist im Normalfall sehr gut verträglich. Da die Wirkstoffe Magnesiumhydroxid und Aluminiumhydroxid als Säurebinder nur vor Ort, sprich im Magen wirken, sind Effekte außerhalb des Verdauungstraktes fast ausgeschlossen, es sei denn, man nimmt deutlich zu viele der Medikamente ein. Die häufigste Nebenwirkung von Maaloxan® ist weicher Stuhl.

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Auch der Aluminium-Gehalt ist unbedenklich: Die vom Körper aufgenommene Menge Aluminium bei einer Maaloxan-Gabe liegt ca. um den Faktor 10-100 unter der empfohlenen Höchstgrenze. Allerdings kann durch das Aluminium die Aufnahme einiger gleichzeitig eingenommener Antibiotika (z.B. Tetrazykline, Cephalosporine, Ciprofloxacin, Norfloxacin, Pefloxacin) behindert werden. In einem solchen Fall einer zeitgleichen Antibiotika-Behandlung sollte man also Maaloxan® lieber nicht einnehmen.

Generell sollten Sie Maaloxan® mit zweistündigem Abstand zu anderen Medikamenten einnehmen.

Akuthilfe ja, aber keine Dauertherapie

Wichtig zu wissen ist aber, dass Maaloxan® (wie alle anderen Antazida auch) nur für eine begrenzte Zeit eingenommen werden sollte. Man erreicht damit im besten Fall eine akute Linderung säurebedingter Magenschmerzen, nicht aber eine Beseitigung der Ursache. Wenn die Beschwerden trotz der Einnahme anhalten oder regelmäßig wiederkehren, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Als Faustregel gilt bei Maaloxan®: maximal vier Tabletten oder Suspensionen pro Tag, und das nicht länger als eine Woche lang. Sonst zum Arzt!

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