Wie bekomme ich heraus, was meine Blähungen auslöst?

Durch ein Tagebuch. Klingt komisch, aber das ist der beste Weg. Ein Tagebuch, in das Sie regelmäßig eintragen, was und wie Sie gegessen haben – und ntaürlich, ob Sie Blähungen hatten.

Unsere 10 wichtigsten Tipps bei Reizdarm

weiterlesen...

Am häufigsten werden Blähungen durch bestimmte Nahrungsmittel ausgelöst. Hier gibt es eine ganze Reihe an möglichen Kandidaten. Die als Übeltäter weithin bekannten "dicken Bohnen" sind nur einer von vielen. Aber auch das Essverhalten kann zu den unangenehmen Winden im Darm führen. Vor allem zu schnelles Herunterschlingen mit dem unvermeidlichen Schlucken von Luft ist eine häufige Ursache von Blähungen.

Womit wir beim Tagebuch sind.

Ein möglicher Eintrag könnte lauten:

  • Milch
  • Müsli
  • Seelachsfilet
  • Kartoffeln
  • Erbsen
  • 2 Scheiben Vollkornbrot
  • Wurst
  • Eiscreme
  • 4 Tassen Kaffee
  • 1 Glas Bier
  • Essverhalten: Frühstück und Mittagessen hastig, Abendessen in Ruhe
  • Blähungen: ja, vor allem spätnachmittags

Am besten, Sie gestalten das Tagebuch in Form einer Liste, in der Sie hinter den aufgelisteten Lebensmitteln nur Kreuzchen zu machen brauchen. Das spart Zeit, denn Sie müssen das ja schon mindestens ein paar Wochen durchziehen. Oder Sie machen das alles in Form einer Excel-Tabelle, je nach Geschmack.

Entscheidend ist: Nach ein paar Wochen, evtl. auch erst nach mehreren Monaten sollten Sie dann in die Analyse-Phase gehen: Wann traten die Blähungen besonders oft auf? Gibt es Auffälligkeiten? Wann traten die Blähungen nicht auf? Diese Recherche kann kein Arzt in gleicher Weise liefern.

Und wenn Sie dann einen Verdacht haben: Machen Sie die Probe aufs Exempel und lassen Sie bestimmte Nahrungsmittel einfach mal ein paar Tage weg. Oder essen Sie drei Tage lang mal ganz bewusst sehr langsam mit gründlichem Kauen. Ist danach alles gut? Dann sind Sie fast am Ziel. Jetzt heißt es "nur" noch: liebgewonnene Gewohnheiten ändern.

Autor: