Welche Nebenwirkungen kann es bei einer Darmsanierung geben?

Normalerweise ist eine Darmsanierung ein mildes und wohltuendes Verfahren, um den Darm und den gesamten Organismus in eine Balance zu bringen. Aber wie immer gilt: Wo Wirkungen erzielt werden sollen, sind immer auch Nebenwirkungen möglich.

Machen Sie sich deshalb bitte nicht verrückt. Bei einer Darmkur sind die unerwünschten Wirkungen sehr überschaubar. Aber wenn Sie zumindest darüber Bescheid wissen, können Sie gewisse Körperreaktionen besser einordnen.

Kopfschmerzen und Blähungen

Sie sollten sich bewusst machen, dass eine Darmreinigung bzw. -sanierung eine Art Entgiftungskur ist. Abfallprodukte, Ablagerungen, belastende Stoffe werden im Idealfall ausgeschieden oder entfernt. Die Darmflora wird dann wiederum aufgebaut. Auch wenn das alles dem Körper unterm Strich zu helfen vermag, ist es zunächst einmal ungewohnt. Auf solche Umstellungen und neuen Situationen kann es bestimmte unangenehme Reaktionen geben.

Mögliche Nebenwirkungen einer Darmsanierung sind beispielsweise:

  • Kopfschmerzen
  • Verdauungsprobleme wie Durchfall
  • Blähungen
  • unreine Haut
  • Magenschmerzen
  • Übelkeit
  • Juckreiz
  • Nesselausschlag
  • trockener Mund

Unerwünschte Wirkungen gehen oft wieder zurück

In den meisten Fällen legen sich diese unerwünschten Begleiterscheinungen wieder. Letztlich sind sie oft Ausdruck dafür, dass die Entgiftung in Gang kommt und der Körper arbeitet.

Wenn möglich, sollten Sie Kopfschmerzen nicht sofort mit Schmerztabletten bekämpfen. Wenn Sie mit Blähungen reagieren, dann kann es – je nach Mittel – hilfreich sein, die Tagesdosis nicht auf einmal, sondern über den Tag verteilt zu den jeweiligen Mahlzeiten zu nehmen.

Ganz wichtig ist aber: Achten Sie gut auf sich und die Signale, die Ihnen Ihr Körper sendet. Und gehen Sie bitte gegebenenfalls zum Arzt oder Heilpraktiker.

Arzt wegen möglicher Wechselwirkungen befragen

Rücksprache mit einem Mediziner sollten Sie auch halten, wenn Sie Medikamente einnehmen. Auch wenn es eher unwahrscheinlich ist, sind Wechselwirkungen prinzipiell denkbar. Deshalb ist es ratsam, sich lieber einmal zu viel als zu wenig zu erkundigen und die Einschätzung einer Fachfrau oder eines Fachmannes einzuholen.

Autorin: Anna Brockdorff

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).