Welche Symptome hat man bei Schulter-Arthrose?

Typische Symptome bei einer Schulterarthrose gibt es im Anfangsstadium nicht. Die ersten Anzeichen stellen sich im fortgeschrittenen Stadium ein.

Das sind dumpfe, diffuse Schmerzen in der Schulter, die auch auf andere Schultererkrankungen hinweisen können.

Die Schmerzen lassen sich nicht genau lokalisieren. Im Anfangsstadium treten weniger Beschwerden auf, weil im Gegensatz zu anderen Gelenken, die Gelenkbewegungen von den Muskeln übernommen wird.

Im späteren Stadium treten folgende Schmerzen auf:

Durch die ständig weitere Abnutzung des Gelenkknorpels ist ein reibungsloses Gleiten in der Gelenkkapsel nicht möglich. Die nächtliche Ruhe ist durch Schmerzen gestört, wenn Sie auf der Seite liegen. Das liegt daran, dass das Schultergelenk komprimiert wird und sich der Gelenkspalt zusammen drückt. Schmerzfrei hingegen sind Sie, wenn der Arm nach unten gestreckt wird, weil sich in dem Moment der Gelenkspalt auseinander zieht.

Schweres heben oder tragen, über Kopf arbeiten und Gelenkbelastungen aller Art überfordern das Schultergelenk. Die Bewegungen werden schmerzhafter und in Schonhaltung ausgeführt. Im weiteren Verlauf stellen sich Schmerzen in der Ruhephase ein. Der Arm ist nicht voll funktionsfähig und wird geschont. Durch die automatische Schonung des Armes, bauen sich die stabilisieren Muskeln weiter ab und der Arm verliert an Kraft. Das bemerken Sie, wenn Sie versuchen Sie den Arm zu heben. Alle Bewegungen oberhalb der Schulter können nur eingeschränkt ausgeführt werden. Das Kämmen und Zähneputzen fällt Ihnen schwer. Heben Sie den Arm, bewegt sich das Schulterblatt mit. Durch die allgemeine eingeschränkte Bewegung verhärtet sich mit schmerzhaften Verspannungen die Nackenmuskulatur.

Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt.

Bei stechenden Schmerzen, die von der Schulter bis in die Arme oder Hände ausstrahlen, kann eine Schulterarthrose ausgeschlossen werden.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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