Was ist eine Schulter-Arthrose?

Eine Schulterarthrose (Omarthrose) ist eine Verschleißerkrankung im Schultergelenk. In einem schleichenden Prozess baut sich im Laufe der Zeit Knorpel durch Abrieb im Gelenk ab und degeneriert.

Der Gelenkspalt verschmälert sich, die Knochen reiben aneinander und es entsteht eine Arthrose. Die Arthrose ist eine nicht entzündliche Erkrankung im Gelenk.

Das Schultergelenk ist das beweglichste Gelenk (Kugelgelenk) im ganzen Körper. Im Gegensatz zu anderen Gelenken, wird dieses Gelenk wenig belastet. Das Schultergelenk wird hauptsächlich über die Muskulatur der Arme und anteilig von einigen Rückenmuskeln bewegt. Ist die Muskulatur um das Schultergelenk schwach, ist eine optimale kraftvolle Bewegung nicht möglich.

Aus diesem Grund ist eine Schulterarthrose (Omarthrose) nicht sehr häufig anzutreffen und nicht zu verwechseln mit dem drüber liegenden Schultergelenk. Das ist das Akromioklavikulargelenk, indem häufig eine Schulterarthrose durch Belastung entsteht. Das Akromioklavikulargelenk ist über dem Schultergelenk, auf der Schulterhöhe anzutreffen. Die Verbindung vom Schlüsselbein zum Schulterblatt und gut zu ertasten.

Bei einer Schulterarthrose (Omarthrose) sind die Muskeln um das Gelenk mit betroffen und verliert an Muskelkraft durch schmerzhafte Bewegungseinschränkung.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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