Schleimbeutelentzündung in der Schulter: Helfen Spritzen oder Medikamente?

Eine Schleimbeutelentzündung (Bursitis) ist wie jede Entzündung mit kühlenden Mitteln zu behandeln. Gelenke, auch die Schulter, sollte während der schmerzhaften akuten Phase ruhig gestellt und ärztlich behandelt werden.

Für eine schnelle Schmerzlinderung und zum Abschwellen werden meistens Cortisonspritzen verabreicht. Das hat einen wesentlichen Vorteil. Mit der Cortisonspritze lassen die Schmerzen sofort nach und die angespannten Muskeln entspannen sich. Der Körper kommt zur Ruhe. Bei anhaltenden Schulterschmerzen ist die Schulter hochgezogen, die Muskeln verkrampfen, was zusätzliche Schmerzen bereitet.

Eine Schleimbeutelentzündung wird mit Medikamenten, Salben und Spritzen behandelt, die eine entzündungshemmende und abschwellende Wirkung haben.

Wer keine starken Medikamente verträgt, kann mit verschieden Methoden einer Entzündung entgegenwirken.

Arnikasalbe:

Wirkung: Arnika ist eine beliebte Heilsalbe mit Arnikablüten, Kampfer, Baldrian und Alant. Die Salbe wirkt abschwellend, schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Pferdesalbe:

Wirkung: Die hauptsächlichen Wirkstoffe sind Arnika, Kampfer, Rosmarin und Menthol. Die Salbe dringt tief ein und hat einen kühlenden und gleichzeitig eine stark durchblutungsfördernde Wirkung.

Cortisonspritzen:

Im akuten Zustand, um eine schnelle Schmerzfreiheit und Anschwellen zu erreichen.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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