Schleimbeutelentzündung in der Schulter: Was kann ich im Alltag tun?

Eine Schleimbeutelentzündung in der Schulter ist sehr schmerzhaft und muss in der akuten Phase geschont und gekühlt werden. Werden die Schmerzen bemerkt, sollte die betroffene Stelle umgehend ruhig gestellt und gekühlt werden. Passiert dies nicht, besteht die Gefahr einer chronischen Erkrankung.

Lassen Sie Ihre Hausarbeit für einige Tage weitgehend ruhen und widmen Sie sich Ihrer Schulter. Stellen Sie Ihr Alltagsverhalten darauf ein. Sonst wird die akute Phase zu einer langwierigen chronischen Bursitis. Halten Sie sich daran, klingt die Entzündung mit Salben und Medikamenten schon nach kurzer Zeit ab. So lange sollten Sie warten bis Sie Ihrer Schulter wieder Bewegungen zumuten.

Ein Arztbesuch ist unbedingt erforderlich um Spätfolgen zu verhindern. Zusätzlichen helfen für eine schnelle Besserung altbewährte Hausmittel.

Alternativmethoden:

Lehmpackung: Eine wirkungsvolle Behandlung

Lehm können Sie als Pulver kaufen. Das Pulver wird mit kaltem Wasser zu einem Brei verrührt und ist fertig zur Anwendung. Auf die entzündete Schulter legen, bis der Lehm getrocknet ist und sich problemlos entfernen lässt.

Die Lehmpackung mit einem dicken Tuch abdecken. Kalt abwaschen und anschließend die Schulter warm einpacken.

Mein Rat: Nicht im Wohnzimmer anwenden. Das ist keine saubere Angelegenheit.

Oder

Nehmen Sie kaltes Wasser und geben Lehmpulver dazu. Gut verrühren, bis sich der Lehm gelöst hat.

Nehmen Sie ein altes Geschirrtuch, in das Wasser tauchen und auswringen. Die Schulter damit bedecken und mit einer Decke abdecken.

Ritterspitz Umschlag

Die Hauptbestandteile sind Thymol und Rosmarinöl.

Wirkung: Schmerzlindernd, abschwellend, beschleunigen die Stoffwechselvorgänge und fördert die Durchblutung.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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