Geht ein Impingement-Syndrom von allein wieder weg?

Das Impingement-Syndrom ist eine Funktionsbeeinträchtigung der Schulter.

Die am meisten verbreitete Form des Impingement-Syndroms ist eine Einklemmung zwischen Oberarmkopf und Schulterdach durch Verschleiß.

Durch schleichende Prozesse können Entzündungen entstehen,

Mikrorisse der Sehne oder eingetrocknete Schleimbeutel, die sonst den Druck der Sehne auf dem Knochen abfangen. Daraus können sich Kalkablagerungen bilden, die ein Gleiten der Rotatorenmanschette verhindern.

Es gibt viele Möglichkeiten, die ein Impingement-Syndrom verursachen.

Ist der vordere Teil betroffen, sind das häufig Randzacken an den knöchernen Teilen unterhalb des Schultergelenkes. Möglich sind auch verschlissene Sehne und Bänder auf den sich Kalkdepots abgelagert haben.

Durch die damit verbundenen Schmerzen wird der Arm, die Schulter geschont. Die Folge, die Gelenkkapsel schrumpft und die Schulter versteift.

Kommt es zu einer Schultersteife, besteht die Möglichkeit, dass sich nach einigen Jahren die Schulter regeneriert und die Beweglichkeit wieder hergestellt wird.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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