Impingement-Syndrom: Was kann man zuhause dagegen tun?

Bei einem Impingement-Syndrom ist eine Bewegung der Schulter nur unter Schmerzen möglich. Mehrere Ursachen kommen infrage.

Meisten jedoch ist ein entzündlicher Schleimbeutel eine der Ursachen. Zusätzlich kommen noch muskuläre Dysbalancen hinzu, die ausgeglichen werden müssen. Wird das nicht berücksichtigt, ist eine Impingement Behandlung dauerhaft nicht erfolgreich.

Ihr Hausarzt ist bei einem Impingement-Syndrom der erste Ansprechpartner und wird Ihnen Krankengymnastik verordnen. Die ist absolut notwenig, um die Verklebungen in der Rotationsmanschette zu lösen, muskuläre Dysbalancen auszugleichen und so schnell wie möglich für Schmerzfreiheit zu sorgen. Es ist unmöglich, die Beschwerden alleine zuhause zu behandeln.

Während der physiotherapeutischen Behandlung bekommen Sie Übungen und Verhaltensmaßnahmen für zu Hause.

Befolgen Sie die Anweisungen genau,sonst besteht die Gefahr, dass Sie zu viel oder falsch trainieren. Das kann schnell passieren, wenn keine Schmerzen vorhanden sind.

Das kann Folgen haben:

  • Die Schmerzen sind am nächsten Tag wieder vorhanden
  • Es besteht die Gefahr einer starken schmerzhaften Reizung

Beachten Sie:

  • Erwärmen Sie Ihren Körper vor dem Training
  • Übungen dürfen niemals Schmerzen verursachen!
  • Dehnung beugt Muskelzerrungen und Verletzungen vor
  • Erfolgreiches Training beginnt und endet mit Dehnung
  • Jede Bewegung wird langsam und gleitend durchgeführt
  • Atmen Sie während der Übungen gleichmäßig ein und aus

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, achten Sie auf eine gute Körperhaltung. Zur Motivation üben Sie mit Musik.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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