Impingement-Syndrom: Was tun gegen die Schmerzen?

Bei einem Impingement-Syndrom Im fortgeschrittenen Stadium ist ein anheben des Armes kaum möglich. Die Schmerzen treten bei Tag und Nacht auf.

Besonders wenn Sie auf der betroffenen Seite liegen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, wenn Nachts die Schmerzen stärker in Erscheinung treten. Ob am Tag oder Nacht, die Schmerzen können von der Schulter zum Oberarm ausstrahlen und sogar bis zu der Hand. Die Hand selbst ist nicht betroffen. Um die Schmerzen zu lindern, sind Tabletten und Salben hilfreich. Zum Beispiel, Voltaren als Tabletten und Salbe die schmerzstillend und entzündungshemmend wirken.

Versuchen Sie nicht auf der schmerzenden Seite zu liegen. Bewegen Sie Ihren Arm nur im schmerzfreien Bereich. Absolute Schonung verschlimmert die Situation und kann zur Versteifung führen. Bei starken Schmerzen müssen Sie ausprobieren, was Ihnen besser hilft. Kälte oder Wärme. Wenn eine Entzündung oder starke Reizung vorhanden ist, hilft Kälte besser. Dann mehrmals täglich für einige Minuten! ein Geelkissen, mit einem dünnen Tuch umwickeln, auf die Schulter legen.

Auch eine kühlende Salbe kann helfen. Auf schmerzenden Gelenke hat sich auch Kytta Salbe oder Pferdesalbe bewährt. Das ist bei jedem unterschiedlich und muss ausprobiert werden.

Merksatz: Bei akuten Schmerzen hilft Kälte, bei chronischem Schmerzen hilft Wärme. Trotzdem ausprobieren!

Wenn Ihnen Wärme besser bekommt, übertreiben Sie nicht. Keine Dauerberieselung. 10 - 15 Minuten sind absolut ausreichend mit einer Wärmelampe in einem Abstand von mindestens 30 cm.

Treten Schmerzen auf, sofort abbrechen, vermutlich ist eine Entzündung die Ursache.

Bei einem Impingement-Syndrom helfen sehr gut krankengymnastische Übungen, um die Beweglichkeit und Schmerzfreiheit wieder herzustellen.

Autorin: Marianne Valki-Wollrabe, Physiotherapeutin

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