Wie entstehen Knochenschmerzen bei Krebserkrankungen?

Knochenschmerzen bei einer Tumorerkrankung gehen in den meisten Fällen auf einen Krebsherd im Knochen zurück. Der eigentliche Schmerz entsteht dabei meist durch eine Reizung der Knochenhaut, die im Gegensatz zum inneren Knochengewebe sehr schmerzempfindlich ist.

Bei den Krebsherden im Knochenbereich kann es sich um Tochtergeschwülste (Metastasen) von Tumoren in einer anderen Körperregion handeln. Es gibt aber auch Krebserkrankungen, die primär im Knochen entstehen (z.B. das Osteosarkom). Aber auch eine Leukämie kann durch die Umbauvorgänge im blutbildenden System (das im Knochenmark sitzt) Knochenschmerzen hervorrufen.

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