Wie kann sich eine Überdosierung von Opioiden (Morphin etc.) äußern?

Bei zu hoher Dosierung von Opioiden kommt es meist zu Schwindel und Benommenheit. Die Reaktionsfähigkeit kann ebenfalls deutlich verlangsamt sein. Auch bei zu schneller Steigerung der Dosis kann es zu diesen Nebenwirkungen kommen.

Bei adäquater Dosierung unter ärztlicher Aufsicht kommt es dazu aber sehr selten. Generell gilt: Die Dosis von Opioiden sollte immer nur langsam und behutsam gesteigert werden, so dass sich der Körper daran gewöhnen kann.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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Kommentare (3)
Überdosis Morphin
3 Dienstag, den 25. Dezember 2018 um 22:40 Uhr
Ebru Kama
Meine Freundin litt an einer sehr seltenen Krebsart. Einen Abend vor ihrem Tod erzählte sie mir, dass die Schmerzen unerträglich seien, und sie deshalb mehr als üblich Morphin zu sich genommen habe. Am nächsten Morgen verstarb sie im Krankenhaus. Aber nicht an dem Krebs, sondern an Herzstillstand. Kann es sein, dass es eine Überdosis war, die ihr Herz zum Stehen gebracht hat?
Morphin
2 Samstag, den 13. Oktober 2018 um 12:12 Uhr
René
Schwindel hatte ich auch.
Hohe Dosis an Opiaten/Tilidin 200/16 Retard
1 Donnerstag, den 01. Januar 2015 um 16:22 Uhr
Lothar Mertens
Ich leide an einem Halswirbelschaden und Lendenwirbelschaden und habe als Schmerzpatient mit Tramal angefangen. Da ich unterschiedlich Schmerzen hatte, mal mehr, mal weniger, hatte ich die Dosis meistens angepasst. Nach ca 6-8 Monaten war die Wirkung nicht mehr gegeben und mein Hausarzt stellte auf Tilidin 50/16 mg um.
Anfangs war das auch ein Erfolg, aber auch hier steigerte ich relativ schnell auf täglich 200/16 mg.= 4 x 1 Tablette innerhalb 24 Stunden. Meine Haut juckte und ich hatte ein permanentes Gefühl von Übelkeit. Allerdings gewöhnt man sich schnell daran, so das nach kurzer Zeit die Übelkeit nach ließ.
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